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Activity Based Working von Wiesner-Hager

Wer das Büro neu denkt, kommt um den Begriff ‚Activity Based Working‘ (ABW) nicht herum. „Smartphone, WLAN, Laptop & Co heben die fixe Gebundenheit an den Schreibtisch auf. Das eröffnet viele interessante Möglichkeiten zur Gestaltung unterstützender Arbeitsumgebungen. Allerdings: Nicht alle passen in jedes Unternehmen“. So beurteilt Markus Wiesner, Geschäftsführer von Wiesner-Hager, den ABW-Trend, der mittlerweile in vielen neuen Projekten des Büromöbelspezialisten eine wichtige Rolle spielt.

Mit den Bausteinen der m.zone eine Relax-Zone gestalten

ABW bedeutet in der Umsetzung, MitarbeiterInnen wechselnde Arbeitsumgebungen bereitzustellen, die je nach Aufgabe ein unterstützendes Ambiente bieten. Starre Raumstrukturen lösen sich auf, die Anforderungen richten sich stärker nach den Tätigkeiten. Moderne Büro-Architektur definiert sich daher künftig noch mehr an den Ansprüchen für effiziente Arbeitsprozesse.

Meeting-Cloud von Wiesner-Hager

Der Hintergrund für ein Aktivitäten-basiertes Arbeitsumfeld sind die veränderten Rahmenbedingungen in der modernen Arbeitswelt, erklärt Markus Wiesner: „Viele Aufgaben, die bis vor kurzem örtlich gebunden waren, werden heute Dank der mobilen I&K-Technologien und eines fundamentalen Wandels der Unternehmenskulturen ganz neu interpretiert. Konkret wird der Arbeitsplatz flexibler und richtet sich nach den Bedürfnissen und Anforderungen der MitarbeiterInnen. Jeder arbeitet dort, wo seine Aufgaben am besten unterstützt werden.“

Meeting-Box aus dem m.zone-Programm

„Die Implementierung einer auf ABW ausgerichteten Büroarchitektur macht vor allem dann Sinn, wenn die Mitarbeiter kreativ, projektbezogen und eigenverantwortlich arbeiten sollen. Bei Unternehmensbereichen mit statisch-funktionaler Arbeitskultur sollte man besser auf ein klassisches Arbeitsumfeld setzen“, so Wiesner. Der große Vorteil des ABW-Ansatzes liegt in seinem immensen Kommunikations- und Qualitätsgewinn für das Unternehmen. Vor allem bei Innovationsprozessen und vernetzter Arbeitsweise wird dies deutlich. Für das Activity Based Working können auch ungewöhnliche Zonen im Unternehmen genutzt werden, die sonst kaum Beachtung finden: Mittelzonen, Crossways in Gangbereichen, Gemeinschaftszonen, Projekträume, Working Cafés, etc. Gestalterisch ist erlaubt, was gefällt.


Orgatec 2016: Neue Bürokonzepte von Wiesner-Hager

Europas Leitmesse für moderne Arbeitswelten konnte wieder mehr als 50.000 Fachbesucher aus aller Welt begrüßen. Als einziger österreichischer Büromöbelanbieter unter den 600 Ausstellern war Wiesner-Hager mit einem eigenen Stand vertreten. Der Spezialist für Büromöbel, Office Consulting und Innenarchitektur zeigte in Köln Produktinnovationen, die Wege in die neue Arbeitswelt aufzeigen.

Schranksystem cage begeistert durch seinen Materialmix. Design: neunzig° design.

Unter dem Motto ‚Büro neu denken‘ präsentierte Wiesner-Hager dem Fachpublikum in Köln das Ergebnis seiner Überlegungen für eine zukünftige Arbeitswelt. Für DI Markus Wiesner, Geschäftsführer der Wiesner-Hager Möbel GmbH, war die Teilnahme seines Unternehmens am fünftägigen Großereignis in Köln ein voller Erfolg: „Arbeiten und Kommunizieren geschieht zusehends im Spannungsfeld von Produktivität und Emotion. Hier in Köln konnten wir dem internationalen Fachpublikum unsere Bausteine für das ‚Neue Arbeiten‘ zeigen. Wir kreieren dabei flexible Umwelten, die einen innovativen Rahmen für unterschiedliche Aufgaben im Arbeits- und Lebensraum Büro bieten können“, so Wiesner.

Mit etio hat Wiesner-Hager ein Bürotischprogramm entwickelt, das effizientes Arbeiten emotional auflädt. Design: neunzig° design.

Eine Produktneuheit war m.zone: m.zone stellt differenzierte, wechselnde Arbeitsumgebungen bereit, die je nach Aufgabe ein unterstützendes Umfeld bieten. Das Programm von Lucy.D besteht aus einzelnen Elementen wie Paravents, Kombinations- und freistehenden Polstermöbeln. Diese werden zu modularen Möbeln zusammengefügt, aus denen sich neue Arbeitswelten kreieren lassen. So entstehen Module für temporäres Arbeiten, Meetings, Ruhezonen und Rückzugsinseln.

Modular zusammengestellter Relaxingbereich - m.zone von Lucy.D.

Erstes 3-D Büro der Welt eröffnet – Innenausstattung von Bene

Vor 50 geladenen Gästen und Partnern, darunter Seine Ex-zellenz Mohammed Al Gergawi, Minister für Kabinettangelegenheiten & die Zukunft in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saif Al Aleeli, Geschäftsführer der Dubai Future Foundation, wurde unlängst in Dubai das erste Bürogebäude der Welt, das im 3-D Druckverfahren entstand, eröffnet. Für die Innenausstattung des „Office of the Future“ zeichnet Bene verantwortlich. Der internationale Büromöbelexperte stattete auf Einladung des Dubai Government das Gebäude mit innovativen Möbeln und einem zukunftsorientierten Innovationsraum, dem Bene IDEA LAB, aus.

Bene überzeugt mit innovativen Bürokonzepten.

Das „Office of the Future“ ist das erste große Projekt der "Dubai Futures Foundation", einer Regierungsinitiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, wegweisende, innovative Projekte und Partnerschaften voranzutreiben. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Strategie, die innovative Lösungen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorstellt und die Zukunft von Immobilien, Bau und Design in den Mittelpunkt seiner Forschungsaktivitäten setzt.

IDEA LAB von Bene

Als weltweit erstes im 3-D Druck entstandenes Gebäude ist das „Office of the Future“ voll funktions-tüchtig und mit Elektrizität, Wasser, Telekommunikation und Klimaanlage ausgestattet. Gedruckt wurde das Modell in einem Zeitraum von nur 17 Tagen mit einem Printer im Ausmaß von 6 Metern Höhe und 45 Metern Länge. Als Partner für die Innenausstattung des ambitionierten Gebäudes konnte Bene mit einem innovati-ven Konzept überzeugen. Die ausgestatteten Räumlichkeiten dienen während des Baus des „Museum of the Future“ als temporäre Büros für das Team der Dubai Future Foundation. Bene stellte daher auch Teamarbeit und Kommunikation in den Mittelpunkt seines Bürokonzepts. Herzstück des Gebäudes bildet das Bene IDEA LAB, ein Workshopraum mit intelligenter Medientechnologie, der Kreativprozesse fördert. Außerdem bietet das Gebäude Raum für Ausstellungen und Events.

Referenzpunkt in der Entwicklung der 3-D Technologie

Scheich Mohammed Bin Rashid al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate fasst die Bedeutung des 3-D Drucks zusammen: "Wir sehen dieses Projekt als einen Referenzpunkt in der Entwicklung der 3-D Technologie, die für Regierungen, aber auch internationale Forschungs- und Entwicklungszentren große Bedeutung haben wird. Wir dokumentieren unsere Erfahrungen mit dem 3-D Druck im Laufe des Projekts und wollen auf diesen Erfahrungen aufbauen, um die Technologie weiterzuentwickeln.”


Neudoerfler feiert 70-Jahre

Mit einer exklusiven Jubiläumsgala feierten Anfang Juni die Neudoerfler- Geschäftsführer Helmut Sattler (CEO) und Florian Saiko (CFO) gemeinsam mit den Eigentürmern Erhard F. Grossnigg und Martin Bartenstein sowie rund 150 Entscheidungsträgern am Unternehmensstandort im burgenländischen Neudörfl das 70 Jahr-Jubiläum.

(v.l.n.r.): Mag. Helmut Sattler (GF Neudoerfler), Hans Niessl (LH Burgenland), Mag. Florian Saiko (GF Neudoerfler), Dieter Posch (Bürgermeister Neudörfl), Christian Illedits (Landtagspräsident Burgenland)

„Wir freuen uns über ein sehr erfolgreiches Jubiläumsjahr: Neudoerfler hat die Marktführung in Österreich erneut übernommen und ist das Unternehmen mit der größten Zukunftsdynamik der Branche. Wir freuen uns aber besonders über sieben Jahrzehnte sowohl als eines der führenden Unternehmen der Büromöbelbranche viele Arbeitsplätze in Österreich gestaltet und eingerichtet zu haben, als auch ein stabiler und verlässlicher Arbeitgeber in der Region zu sein. Mit unserer Fülle an Innovationen, der hohen Beratungskompetenz unserer Mitarbeiter und führenden Qualität der heimischen Produktion werden wir auch die Zukunft des Büros aktiv mitgestalten“, zeigt sich Mag. Helmut Sattler, CEO Neudoerfler Office Systems, anlässlich des Jubiläums von zukünftigen Erfolgen überzeugt.

(v.l.n.r.): Mag. Florian Saiko (CFO Neudoerfler), Mag. Kerstin Gelbmann (GF Austro Holding), Hans Niessl (LH Burgenland), Mag. Helmut Sattler (CEO Neudoerfler), Dr. Martin Bartenstein (Eigentümer Neudoerfler Office Systems), Dr. Erhard Grossnig (Eigentümer Neudoerfler Office Systems)

Prominente Gäste aus Wirtschaft und Politik begleiteten Neudoerfler Geschäftsführer Helmut Sattler und CFO Florian Saiko bei der Zeitreise durch die ersten 70 Jahre des Unternehmens, wie Landeshauptmann Hans Niessl, die beiden Eigentümer Dr. Erhard Grossnigg (Gründungsgesellschafter Austro Holding GmbH) und Dr. Martin Bartenstein (BGO Beteiligungsverwaltungs GmbH), Neudörfls Bürgermeister Dieter Posch, Co-Autor des Jubiläumsbuchs „70 Jahre Neudoerfler“ Rene Harather, Jochen Joachims (GF Braun Lockenhaus GmbH), DI Josef Kleebinder (GF Gaulhofer Industrie Holding), Lilli Hollein (Vienna Design Week), das Designer-Duo Mia Kim und Nicolas Heep (KIM+HEEP), Franz Nebel (Vorstand Rewe International AG), Holger Jahnke (Sedus Stoll), Mag. Thomas König (GF Wiener Porzellanmanufaktur Augarten GmbH) und viele andere mehr.

(v.l.n.r.): Manfred Gerger, MBA (IV-Präsident Burgenland), Franz Nebel (Vorstand Rewe International), Mag. Wilfried Lechner (Leitung Marketing&PR Neudoerfler)

Freischwinger ray erhält Red Dot Award 2016

Langlebigkeit, Ergonomie, ein hoher Innovationsgrad und ökologische Verträglichkeit – dies sind nur einige der Eigenschaften des Freischwingers ray, gestaltet von jehs+laub für Brunner. Nun wurde die herausragende Gestaltungsqualität von ray mit dem Red Dot Award: Product Design 2016 gewürdigt.

Vermittelt Eleganz und Dynamik: Freischwinger ray von Brunner.

In dem erstmals auf der Orgatec 2014 präsentierten Freischwinger steckt eine aufwendige Entwicklungsarbeit gemeinsam mit dem Stuttgarter Designbüro jehs+laub. Dies betrifft die fließende, durchgängige Formensprache und den neuartigen ergonomischen Rücken aus polygonalen Lamellen. Diese passen sich, vergleichbar mit einem Lattenrost, individuell an den Körper an.

Die Begründung der Jury lautet wie folgt: „Der Freischwinger ray begeistert mit seiner schlanken Gestaltung, die Eleganz und Dynamik vermittelt. Gleichzeitig funktional, sprechen seine Materialien für eine hohe Lebensdauer.“ Nicht nur in Bezug auf den Innovationsgrad, Ergonomie, Lang-lebigkeit und Funktionalität hat ray die 40-köpfige Jury überzeugt, auch hinsichtlich seiner umweltverträglichen Eigenschaften konnte der elegante Freischwinger punkten. Im Herbst 2015 wurde ray mit einem ökologisch hochwertigen Bezugsstoff vorgestellt, der aus gebrauchten Kunststoff-flaschen gewonnen wird und zudem schwer entflammbar ist.


Ein wahrer Alleskönner - Pavos 2 von Schulte Design

Der Business-Table Pavos 2 ist ein wahres Allround-Talent und dank seiner kompakten Maße in vielen Bereichen einsetzbar. Ob im Büro, auf Messen, in Shops oder auch in der Küche. Pavos 2 macht überall eine gute Figur, denn er ist sehr wandelbar. Dabei steht er seinem großen Bruder Pavos in Sachen Design, Funktionalität und Qualität in nichts nach.

PAVOS 2 ist universell einsetzbar, denn dank der Edelstahlsäule mit Gasdruckfeder lässt sich ein Teil der Platte stufenlos in der Höhe verstellen. So sind Vorträge schnell arrangiert, der Beamer und der Laptop angeschlossen und die Sichthöhe arretiert. Besonders praktisch: Der im Tischfuß integrierte Netzanschluss. Und auch für den Drink nach getaner Arbeit lässt sich PAVOS 2 nutzen. Einfach die Tischplatte auf die individuell passende Höhe einstellen und den Cocktail kredenzen oder das Bier zapfen. Die unempfindliche HPL-Oberfläche stört es auch nicht, wenn mal ein Getränk verschüttet wird. So wird der Messebesuch oder die Kundenpräsentation garantiert zum Erfolg.

Erhältlich ist das Tischkonzept PAVOS 2 in vier Holzarten: Eiche, Kirschbaum, Buche und Nussbaum. Die Tischplatte gibt es wahlweise auch in Holz oder HPL-beschichtet in weiß oder grau.


Happy Birthday Fire Station

Das Feuerwehrhaus von Zaha Hadid auf dem Vitra Campus feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Das 1993 eröffnete erste Gebäude der irakischen Architektin mit seinem expressiven, dynamischen Ausdruck wurde schnell zu einer Ikone. Ursprünglich als Feuerwehrhaus genutzt, bietet das Bauwerk heute Raum für Ausstellungen und Events und ist nach wie vor ein Highlight zeitgenössischer Architektur auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein.

Die Vitra Fire Station von Zaha Hadid

Am 20. Juli 1981 brach auf dem Produktionsgelände von Vitra morgens um 4 Uhr ein Feuer aus. Die durch einen Blitzschlag ausgelösten Flammen breitete sich aufgrund des starken Windes schnell aus, beschädigten das Kühlsystem und führten zur Überhitzung der Maschinen. In nur einer Nacht wurde so über die Hälfte der Produktionsgebäude von Vitra in Weil am Rhein zerstört. Noch im Jahr des Grossbrands wurde eine Betriebsfeuerwehr gegründet. Ein kleiner Holzschuppen diente als Basis dieser Feuerbrigade. Die Feuerwehrautos wurden über den Campus verteilt stationiert – auf lange Sicht gesehen eher eine Übergangslösung. Als entschieden werden musste, ob die alten Strukturen verbessert oder ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden sollte, ergab sich die Möglichkeit, ein weiteres Experiment der modernen Architektur zu wagen. „Inspiriert von der Zusammenarbeit mit Frank Gehry beim Bau des Vitra Design Museums, waren wir bereit für ein neues Projekt“, so Rolf Fehlbaum, Chairman von Vitra. Die Wahl fiel auf Zaha Hadid – eine Entscheidung, die nicht nur überraschend, sondern auch mutig war, da Hadid bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen ihrer unkonventionellen Entwürfe tatsächlich umgesetzt hatte. Fehlbaum erklärt: „Ihre architektonischen Kompositionen bestachen alle durch Mobilität, Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit. Zaha war die perfekte Wahl für eine Feuerwache.“

20 Jahre Feuerwehrhaus: Zaha Hadid und Rolf Fehlbaum

Als das Feuerwehrhaus im Jahr 1993 endlich eröffnet wurde, war Zaha Hadid 43 Jahre alt. Ein spätes Debüt, aber eines, das schliesslich alle Erwartungen erfüllte. Das Feuerwehrhaus wurde schnell zu einem Symbol und zum Wendepunkt ihrer Karriere. Elf Jahre später erhielt sie den renommierten Pritzker-Preis – den Nobelpreis der Architektur.

Wie eine „erstarrte Explosion“ hängen die spitzwinkligen, skulpturalen Formen des Feuerwehrhauses in einem Zustand zwischen Spannung und Wachsamkeit. An Ort und Stelle gegossen ist es eine Komposition von Betonflächen, die sich gemäss den konzeptionellen dynamischen Kräften, die Landschaft und Architektur miteinander verbinden, biegen, neigen und brechen. Alle Linien treffen sich in der Mitte des Gebäudes, wo sich gleichzeitig der Eingang zur Feuerwache befindet.


Kempinski: Palais-Hotel am Ring

Die Neueröffnung des Palais Hansen an der Wiener Ringstraße als Hotel "Palais Hansen Kempinski" wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk für den großen Ringstraßen-Architekten, Theophil Hansen gewesen, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum zweihundertsten Mal jährt. Über das "neue" Palais Hansen freut sich mit den Eigentümern auch Farbenhersteller Synthesa, für den "das Kempinski" eine großartige Referenz darstellt.

Aus dem von Theophil Hansen 1873 im Stil der Neorenaissance errichteten Ringstraßen-Palais ist nach dem Umbau ein modernes Fünfstern-Hotel geworden. Dabei bewahrten Star-Architekt Boris Podrecca und die Hayde-Architekten die feine Fin de siècle-Stimmung, die das Innere des Palais' bestimmt. Diese Stimmung umfängt den Gast mit der Eleganz des "alten" Wien und holt den Geist der Prachtstraße herein ins Innere des Hauses. Mit der Inneneinrichtung betraute man den französischen Innenarchitekten Jean-Claude Laville, der auch schon das Kempinski Palace Portorož ausgestaltet hatte. Mit den Malerarbeiten im Innenbereich wurde der Malerbetrieb Prochaska beauftragt.

Als stilvolle Innenbeschichtung kam "PremiumColor" von Synthesa zum Einsatz, eine Silacrylharz-Innenfarbe von ausgeprägt mineralischem Charakter, die der Oberfläche ein intensives inneres Leuchten verleiht. Den Namen „Premium“ verdient die mit dem Umweltzeichen ausgezeichnete Beschichtung auch hinsichtlich ihrer bauphysikalischen Eigenschaften, denn sie ist aus mineralischen Rohstoffen aufgebaut, lösemittelfrei, emissionsminimiert und dadurch besonders bewohnerfreundlich. Für den Maler ist natürlich auch die Verarbeitung ein wesentliches Kriterium. Hier punktet "PremiumColor" mit hoher Deckkraft, großer Ergiebigkeit (bis zu 7m2/l) und vor allem mit ihrer langen Offenzeit, die ein ansatzfreies Arbeiten ermöglicht. Ein Detail, das bei Streiflicht voll zur Geltung kommt.

Das Kempinski ist seit vergangenem März in Betrieb. Es beherbergt auf sieben Ebenen 152 Zimmer und Suiten, ein Spa, zwei Restaurants und zwei Bars, einen Blumen- und einen Delikatessenladen, 17 Residenzen sowie die größte Hotel Cigar Lounge Wiens. Die Preise liegen etwa zwischen 260 Euro für das Zimmer und kolportierten 15.000 Euro für die Präsidentensuite.


Neugestaltung des Händel-Hauses mit Acrylstein

Um das musikalische Erbe des in Halle an der Saale geborenen Komponisten Georg Friedrich Händel zu pflegen, wurde die Stiftung Händel-Haus gegründet. Sie hat ihren Sitz im Geburtshaus des großen Barockkomponisten. Zum Händel-Festjahr wurde die Dauerausstellung „HÄNDEL – der Europäer“ durch die Berliner Architekten Gerhards & Glücker neu gestaltet. Stilgebend für das Ausstellungskonzept war der Einsatz des Mineralwerkstoffs HI-MACS® in der Farbe Arctic White.

Diese „Bogen- Pergola“ steht von den Wänden abgelöst im Raum

Versucht man, das Werk eines Komponisten wie Georg-Friedrich Händel auszustellen, muss man zunächst die Frage beantworten, wie Musik sich überhaupt darstellen lässt. „Der Immaterialität Musik möchten wir in der physischen Realität mit der Immaterialität von Licht und Schatten antworten“, so die Architekten. Licht und Schatten spielen in der Architektur des Barock eine wichtige Rolle: Die stilgebende Plastizität dieser Epoche lebt durch dieses Spiel.

Statt eines üblichen chronologischen Aufbaus gliedern thematische Schwerpunkte die Ausstellungsräume

Das bestimmende Stilmittel des Barock, das Spiel von Licht und Schatten, wurde durch den Einsatz des Mineralwerkstoffs HI-MACS® neu interpretiert. Beispielhaft für diese gekonnte Umsetzung ist der Themenraum „unter der Sonne Arkadiens“. Hier wird der vierjährige Italienaufenthalt Händels und die intimen Kammerstücke, die er in dieser Zeit schrieb, durch eine filigrane Bogenkonstruktion aus HI-MACS® symbolisiert. In den Acrylstein wurde durch den Hersteller Möbel Damm ein florales Muster gefräst, dessen präzise Perforierung spielerisch anmutet. HI-MACS® verhilft mit seinen universellen Eigenschaften zu einer Neuinterpretation der barocken Ästhetik.


Stuhlmodell Leon von Längle & Hagspiel

Leon ist ein Stuhl von Matthias Buser. Er bietet runde, weich gebogene Formen und ist mit und ohne Armlehne erhältlich. Dieser stapelbare Kaffeehausstuhl von Längle Hagspiel erinnert an bekannte Klassiker, wird aber mit dem heutigen Anspruch an guten Sitzkomfort und Raumgefühl ergänzt.

Der Schweizer Innenarchitekt Matthias Buser widmet einen Teil seiner Arbeit dem Möbeldesign. Dabei erstellt er unter anderem Entwürfe für die Möbelindustrie oder Einzelanfertigungen für Privatkunden. In Zusammenarbeit mit Längle Hagspiel entstand das neue Stuhlmodell Leon.


Großes Farb-Theater in Linz

Das neue Linzer Musiktheater setzt Maßstäbe bei Bau und Ausstattung von Opernhäusern - und bietet auch eine perfekte Bühne für den Farbenhersteller Synthesa, dessen Produkte auch bei besonders hoch beanspruchten Flächen zum Einsatz kamen.

Der Zuschauerraum des Linzer Musiktheaters

Das Musiktheater gilt als modernstes Opernhaus Europas. Sein Innenleben spielt alle Stücke. Die Transport-Drehbühne mit ihrem Durchmesser von 32 Metern und die darin integrierte 15 Meter Drehbühne sowie die dreifache Hub-Podienlandschaft zum Heben und Senken ganzer Bühnenteile sind da nur einige Details.

Während der Arbeiten liefen bereits verschiedenste Proben für die Eröffnung

Die Innenausstattung ist durch Gediegenheit bestimmt. Marmor, Messing, Eiche und dezent beschichtete Wandflächen bestimmen das Bild. Die perfekte Bühne für Farbenhersteller Synthesa. Denn fast alle Materialien die der mit den Malerarbeiten beauftragte Linzer Malerbetrieb Urmann hier verarbeitete, stammten von dort. Eine ideale Innenbeschichtung für alle Gebrauchsflächen wie Büros, Gänge, Stiegenhäuser oder Arbeitsbereiche war beispielsweise die mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifizierte "Innendispersion Extra" von Synthesa. Über 50.000 qm führte Urmann damit im Musiktheater aus.

Der gesamte Bühnenbereich wurde mit der Innenfarbe "PremiumColor" ausgeführt

Bei den besonders hoch beanspruchten Flächen kam die Innenfarbe "PremiumColor" zum Einsatz. Diese Beschichtung ist besonders strapazierfähig und gestattet auch dunkle Farbtöne wie Schwarz, in dem hier der gesamte Bühnenbereich gestaltet wurde. Im Airless-Verfahren beschichtet wurden die etwa 250 Türrahmen des Hauses. Das Material dafür war Capacryl Spray-TEC, eine der effizientesten Acryllackbeschichtungen überhaupt. Damit lassen sich komplette Anstrichaufbauten in einem Arbeitsgang erledigen. Weitere in großem Umfang eingesetzte Beschichtungen aus Perg waren die Seiden-Latex- Beschichtungen in den WC's, die öldichten Anstriche mit Disbon 404 Flüssigkunststoff in den Aufzug-Schachtgruben und Serverräumen oder die Rostschutzgrund- und Deckfarbe Disboroof KorroDeck für die Belüftungsschächte im Bühnen und Nebenbühnenbereich.


Neugestaltung der nhow-Bar in Mailand

Das nhow in Mailand, ein Designhotel der spanischen Kette NH Hoteles, hat seinen exklusiv gestalteten Barbereich neu eröffnet. Die Bar trägt die Handschrift des Designers Karim Rashid, der dort unter anderem die Leuchte Nafir, die er selbst für Axo Light entwarf, eingesetzt hat.

Bei dieser Neugestaltung hat der amerikanische Designer ägyptischer Herkunft mit seinen typischen Linien und Farben einen Bogen von Mailand nach Berlin gespannt, wo er für das 2010 in Berlin eröffnete Hotel nhow mit der Gestaltung der Innenausstattung beauftragt wurde. “Nach vielen Nächten im nhow Milano dachte ich, dass man in der Bar, wo ich viele Leute getroffen, Cappucinis getrunken, Interviews gegeben und guten Wein genossen habe, einige interessante Veränderungen vornehmen könnte", erzählt Karim Rashid. “Bei der Bareinrichtung wollte ich mit meinem neuen Stil, in dem Einflüsse Spaniens, Portugals und Italiens erkennbar sind, ein Gefühl von positiver Energie erzeugen. Ich habe einige neue Objekte hinzugefügt, die ein geselliges Ambiente entstehen lassen und zu persönlichen wie geschäftlichen Treffen einladen oder einfach zum „Sichgehenlassen“ und zum Flirten mit Farben, Formen und Materialien, die für das digitale Zeitalter stehen, verleiten. Die Bar wird auf diese Weise zu einem Mikrokosmos, einem globalen Schnittpunkt vieler einzelner Individuen.”

"Die Leuchten ‚Nafir‘ von Axo Light in Weiß oder Gold, die orangefarbenen Hocker ‘Kant’ von Casamania und die Sitzmöbel ‘KAT’ von Redi im Farbton Lime sind aufeinander abgestimmt. Die Tische ‘TAK’ von Redi hingegen haben durch eine mit der digitalen Technologie von HP gedruckten einzigartigen Grafik eine persönliche Note erhalten. Zur Bewahrung einer Kontinuität von Formen und Farben im Raum hat HP zudem spezielle Folien gefertigt, die ich für die Dekoration der Spiegel in der Bar entworfen habe”.


Smarte Schale, weicher Kern
reddot design award für Wiesner-Hager

poi, der neue Bürostuhl in Schalenbauweise, vereint anspruchsvolles Design, hohen Bedienkomfort und ergonomisches Sitzen mit einem überraschend attraktiven Preis. Mit diesem Anspruch gelang es Wiesner-Hager erneut den weltweit renommierten reddot design award 2013 zu gewinnen.

Der ergonomisch-dynamische Spannrahmen in schwarz oder weiß ist mit semitransparentem Netz versehen. Für die optische Differenzierung stehen vier Netzfarben zur Wahl

„Wir wollen die funktionale Bürowelt mit Emotionen bereichern. Eine lebendige, inspirierende und menschliche Umgebung schaffen mit einer Atmosphäre voller Energie und Ideen, die Lust auf Neues macht.“ – Mit diesem Spirit gestaltete das Team von neunzig° design den neuen Bürostuhl poi für Wiesner-Hager. Der weiche Kern fühlt sich einladend und komfortabel an. Die Farbvariationen des Sitzpolsters setzen Akzente und machen poi wandlungsfähig – stylisch, edel oder jung und frisch.

poi repräsentiert eine neue Generation von Drehstühlen als eine Kombination von Ästhetik, Komfort, ausgereifter Ergonomie und attraktivem Preis

Die seitliche Federkraft-Schnelleinstellung ermöglicht, dass der Anlehndruck besonders einfach an das Körpergewicht angepasst werden kann – mit maximal zwei Umdrehungen. Zusätzlich bietet die neue Generation der Synchronmechanik eine fein abgestimmte Bewegung von Sitz und Rücken. Die Sitztiefe ist mittels Schiebesitz horizontal verstellbar. Im Zusammenspiel mit der höhenverstellbaren Lordosenstütze, der stufenlosen Sitzhöhenverstellung und der mehrdimensionalen Armlehne lässt sich der Stuhl perfekt auf die Körpergröße abstimmen.


German Design Award für Konferenzsessel Graph

Mit Graph entwickelten die Designer Markus Jehs und Jürgen Laub für Wilkhahn eine in Form und Funktion innovative Konferenzsesselfamilie, die höchste Ansprüche erfüllt. Möglichst flexible Beweglichkeit und mit einem Qualitätsniveau, das die edle Optik funktional und haptisch bestätigt, übersetzt Graph klassische Werte in eine zukunftsweisende Form. Nach vielen internationalen Designpreisen erhält Graph jetzt mit dem German Design Award 2013 eine weitere, wertvolle Auszeichnung.

Seit März 2012 in Serie gefertigt, überzeugt das Programm nicht nur Architekten und Kunden sondern auch die Jurys der wichtigsten Designinstitutionen: dem Interior Innovation Award bei der imm Köln folgten der iF product design award, der red dot design award 2012 und die Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. International wurde Graph mit dem australischen Good Design Award und vom britischen Mix Interior Magazin in London als "Product of the Year", als bestes Möbel mit dem Mixology 12 Award ausgezeichnet. Kurz vor der Orgatec wurde bekannt gegeben, dass Graph auch den German Design Award des renommierten Rat für Formgebung erhält.

Die zentrale Entwurfsidee bestand darin, eine Sitzschale zunächst horizontal und vertikal zu durchschneiden und sie dann wieder zusammenzusetzen. Dieser dem Dekonstruktivismus entlehnte Kunstgriff führte zu einem mehrteiligen Sitzkörper, der visuell leicht erscheint und dessen Kontur dennoch die Geborgenheit einer homogenen, einteiligen Sitzschale vermittelt. Gleichzeitig wurden Armlehnen zu den zentralen "Verbindungsknoten" zwischen Sitz- und Rückenschale und es entstand auf diese Weise eine modulare Produktstruktur, die eine einfache Ableitung von Modellvarianten offeriert.

Zur Orgatec wurde der Konferenzsessel Graph jetzt auch auf Rollen gezeigt (Sitzhöhe 45 cm). Die Dimensionierung des angepassten, vierarmigen Fußkreuzes in Verbindung mit den Geometrien des Sitzes stellt die Kippsicherheit sicher. Passend zu den Gestelloberflächen sind die auf allen Bodenarten einsetzbaren Doppellenkrollen mit matt- oder glanzverchromten Zierringen ausgestattet.


Wilkhahn präsentiert neues Lounge-Möbelprogramm

Asienta heißt das neue Polstermöbelprogramm des Stuttgarter Designbüros jehs + laub, das höchste repräsentative Ansprüche mit markanter Gestaltung und bestechendem Sitzkomfort verbindet. Das filigrane, subtil organisch geformte Aluminiumgestell trägt und markiert eine elegante Kontur, die von Polstern und edlen Bezügen präzise eingepackt erscheint. Optisch weich, aber straff gepolstert überzeugen die Kuben durch hohen Komfort und exklusive Anmutung.

Asienta Sofa von Wilkhahn

Die informelle Kommunikation gewinnt in der Einrichtungsplanung von Büros immer größere Bedeutung. Wilkhahn stellte deshalb den Designern Marcus Jehs und Jürgen Laub die Aufgabe, ein Sessel-, Sofa- und Polsterbankprogramm zu entwickeln, das hohe repräsentative Ansprüche mit Wohlbefinden und Komfort verbindet: als moderne Interpretation klassischer Werte mit klarer Präzision und wohnlicher Anmutung, die neue Maßstäbe für Loungebereiche der Extraklasse setzt.

Asienta in der Bank-Version

Die Entwurfsidee des Designer-Duos war ebenso einfach wie bestechend. Die Sitzmöbel sind als aufgeständerte, klar konturierte Kuben konzipiert, um deren Seiten- und Rückwände die Polsterbezüge wie bei einer Verpackung weich herumgefaltet werden. Außen umschreiben sie nahtlos die klaren kubischen Flächen, nach innen eingeschlagen vermitteln sie durch ihre gewölbte Ausformung visuelle Prägnanz und einladenden Sitzkomfort.

Asienta ist ab Frühjahr 2013 lieferbar.

 

 


Mobica - Kick-Off für Europa

Der ägyptische Konzern Mobica entwickelte gemeinsam mit dem international renommierten Gestalter Martin Ballendat sieben komplett neue Officemöbel-Linien. Mobica-Geschäftsführer Mohamed Farouk und Ballendat wollen etwas bewegen und haben die gleichen Visionen. Beide sind sich einig: „Wir stellen Produkte vor, die auf bisher noch vernachlässigte Bedürfnisse eingehen. Insbesondere was den Bereich Mobiliät, Flexibilität und Multifunktionalität betrifft“. Bei der Orgatec 2012 fiel der Startschuss für Europa.

Die Office-Produkte von mobica+ zeichnen sich vor allem durch eine gewisse Leichtigkeit aus

Unter dem neuen Label Mobica+ feierten die brandaktuellen Möbel auf 300 qm Premiere. Dabei sind Marschrichtung und Konzept klar: kompakt, variabel und innovativ liefert Mobica+ Lösungen, die jeden Office-Platz in ein komfortables, effizientes und schönes Arbeitsumfeld verwandeln. Schnörkellos und mit wenigen Handgriffen veränderbar, hochmodern, formschön, intelligent und mit wettbewerbsfähigen Preisen. Der Konzernchef: „Wir erarbeiten Konzepte, die beschreiben, wie das Büro der Zukunft aussehen soll. Dafür bieten wir einfache und funktionale Produkte, die es erlauben, überall und zu jeder Zeit zu arbeiten. Die Endfertigung aller Produkte erfolgt in Deutschland.“

Bloss von Mobica+

Seit 2010 arbeitet Farouk mit seinem Team an dem neuen Marken-Auftritt und freut sich auf die Herausforderung, für die er mit Martin Ballendat an seiner Seite bestens gerüstet ist: „Mobica ist seit dreißig Jahren Marktführer in Ägypten, und in dieser Zeit haben wir auf dem Büromöbelsektor viele Erfahrungen gesammelt. Wobei wir unseren Schwerpunkt immer auf Innovation und die Verwendung von Spitzentechnologie und Spitzenmanagement gelegt haben“. Mit 2.500 Mitarbeitern, 20 Fabriken und einem Jahresumsatz von rund 100 Mio. US-Dollar gehört Mobica zu den Branchenleadern im Nahen Osten. Büromöbel, Schuleinrichtungen, mobile Computer-Workstations und Auditoriumsbestuhlung bis hin zur kompletten Innenausstattung von Hotels, Büros und Geschäftsgebäuden gehören für das international tätige Familienunternehmen zum Tagesgeschäft.

nomado

Die Form des Wesentlichen
Neues Stuhl- und Tischprogramm von Thonet

Julia Läufer und Marcus Keichel haben für Thonet die Produktfamilie 330 entworfen. Bei der Entwicklung dieses Stuhl- und Tischprogramms haben sich die Designer von der Atmosphäre in Künstlerateliers, Theaterbühnen und Literatencafés inspirieren lassen – von Orten, an denen ideelle Werte im Vordergrund stehen und wenige, dafür aber schöne und schlichte Dinge anzutreffen sind. Entsprechend verbinden sich in dem Programm Geradlinigkeit und Robustheit, vor allem aber ist es durch eine zeitgemäße wie auch zeitlose Eleganz geprägt.

Das Stuhlprogramm 330 ist mit oder ohne Armlehnen erhältlich

Das Stuhlprogramm 330 ist durch eine elementare, zeitlose Formensprache charakterisiert. Die Silhouette ist markant und geradlinig gezeichnet, Sitz und Rückenlehne sind ergonomisch geschwungen und bieten dadurch einen hohen Sitzkomfort. Deren organische Linien nehmen dem Stuhl die Strenge und sind für das harmonische Gesamtbild verantwortlich. Zu ihm tragen auch die ausgewogenen Proportionen und sauber gefügten Details des Programms 330 bei. „An kulturellen Orten nehmen sich die materiellen Dinge zurück“, erläutert Marcus Keichel die Ausgangsidee für diesen Stuhl. Die reduzierte Formensprache einerseits und die qualitätvolle Verarbeitung auf der anderen Seite haben mit dem 330 einen echten Allrounder entstehen lassen, von dem der Designer weiter sagt: „Nichts muss bei diesem Programm hinzugefügt, nichts kann weggelassen werden“ – was den 330 zu einem typischen Thonet Produkt macht.

Die Beine und die Armlehnen bestehen aus massiver Buche, Sitz und Rücken sind aus Formsperrholz gefertigt

Die Formensprache des Tischprogramms 1330 korrespondiert mit der des Stuhlprogramms 330; sie ist ebenfalls geradlinig und funktional. Der Tisch verfügt über rechteckige, konisch zulaufende Beine aus Massivholz, die zum Boden hin ausgestellt sind. Die Tischplatte, die aus einer furnierten Spanplatte besteht und an den Ecken abgerundet ist, steht ein wenig über; sie wird von einer Zargenkonstruktion getragen, die an der Frontseite nach innen gerichtet ist.

Es gibt den Stuhl 330 in Buche Natur, farbig gebeizt und decklackiert. In beiden Ausführungen ist das Stuhlprogramm stapelbar

Loco von All+

ALL+, die Marke aus San Marino, erhält das Tüv-Süd-Zertifikat für die Bank Loco. Erstmals hat der TÜV in diesem Produktsektor die europäischen und amerikanischen Tests gemeinsam durchgeführt. Loco hat alle Tests (Materialermüdung, Widerstandsfähigkeit, Belastbarkeit, Stoßfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, Standfestigkeit) brillant bestanden.

Die Möglichkeit verschiedenste Materialien zu verwenden, erlaubt es, Loco für die unterschiedlichsten ästhetischen und funktionellen Anforderungen einzusetzen

Die Bank Loco verfügt nun über ein Zertifikat, das die Einhaltung der europäischen (EN 15373:2007) und der amerikanischen (ANSI/BIFMA X5.4-2012) Richtlinien bescheinigt. ALL+ kann damit nunmehr sozusagen offiziell die hohe Qualität eines Produkts geltend machen, das internationalen Qualitäts- und Sicherheitsrichtlinien entspricht und anhand von Produktionsprozessen gefertigt wird, die dessen dauerhafte Qualität gewährleisten.

Das System Loco umfasst eine Reihe von Accessoires, wie Wi-Fi-Konsolen, Tische, Fahrradständer, Beschilderungen, Totems, Poller und Abfallbehälter

Die Bank Loco, ein Entwurf von Ivan Palmini, war das Ausgangsprojekt, aus dem ein komplettes Modulsystem für urbane Einrichtungen entwickelt wurde. Sie eignet sich perfekt für Warte- und Gemeinschaftsräume und bietet ein Maximum an Flexibilität und Modularität. Sie ist in 18 verschiedenen Längen (von 120 cm mit zwei Sitzplätzen bis zu außergewöhnlichen 6 Metern mit 20 Sitzplätzen) erhältlich. Die Sitzflächen können sowohl nur auf einer Seite, als auch beidseitig angebracht werden. Die Sitze sind entweder eben oder gewölbt, die Lehnen bestehen aus einer einzigen oder aus zwei Dauben und das Gestell ist aus eloxiertem Aluminium und Stahl.

Das leichte, biegsame und zugleich ausgesprochen robuste eloxierte Aluminium ist sowohl extrem wetterbeständig als auch stark isolierend

High-Tech in Versailles

Im Schloss Versailles wurde die "Galerie de l'Histoire" eröffnet. Das mutige Konzept des Architekturbüros Projectiles setzt dabei auf eine zeitgemäße Handschrift, die im auffälligen Kontrast zum restlichen Schloss steht. Mit verantwortlich dafür war auch die Verwendung des High-Tech-Materials DuPont™ Corian®.

An den Decken der einzelnen Räume befinden sich hängende Lichtkuben aus DuPont™ Corian®, deren Proportionen sich an den im jeweiligen Raum ausgestellten Gemälden orientieren. Foto: Vincent Fillon

Der Entwurf von Projectiles umfasst drei Bereiche: Zum einen wurden die im 19. Jahrhundert von Louis Phillippe angefertigten Paneele im unteren Wandbereich konserviert und neu bemalt. An ihnen sind Hinweiskästen aus DuPont™ Corian® befestigt, deren hinterleuchtete Oberflächen Informationen zu den einzelnen Kunstwerken bereithalten. Darüber wurden die bisher mit Tapeten versehenen Wände mit einer aufwändigen Verkleidung aus DuPont™ Corian® ausgestattet. Außerdem erhielten alle Räume ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept. In dessen Mittelpunkt steht ein monolithisch anmutender „Luster“ aus Corian®, der im Zentrum des jeweiligen Raumes von der Decke herabhängt.

Im unteren Wandbereich befinden sich kassettenartige Paneele aus dem 19. Jahrhundert, an denen rechteckige Kästen aus DuPont™ Corian® befestigt wurden

Die Herstellung und Installation der Elemente aus DuPont™ Corian® übernahm das französische Unternehmen Créa Diffusion, einer der erfahrensten Verarbeiter von Corian® für die Bereiche Architektur und Design.


macao für die Bar

Ein neuer Barstuhl von wiesner-hager komplettiert das Cafeteria-Programm macao des österreichischen Herstellers. In seiner korrespondierenden Formensprache passt er perfekt in das Gesamtbild der preisgekrönten macao Stuhlfamilie. Ganz wie der Stuhl verzichtet auch der Barstuhl auf bunte Farben, bringt seine klaren, fließenden Konturen konsequent in schwarz oder in weiß zur Geltung. Als einzige Ausnahme ist das Gestell alternativ in chrom erhältlich. Die Oberseite der Kunststoffschale hat eine klare fließende Kontur. Die Fußstütze scheint aus der Unterseite der Schale heraus zu wachsen.

macao hat den reddot design award 2011, den Focus Open Silber 2011 und den Goed industrieel Ontwerp 2011 gewonnen. Das Design stammt von neunzig°. Neben der hervorragenden Gestaltung punktet der neue Barstuhl aber auch mit viel Komfort, denn mittels Gasfeder lässt er sich stufenlos höhenverstellen.


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