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Vitra Design Museum eröffnet Schaudepot

Anfang Juni 2016 wurde auf dem Vitra Campus ein neues Gebäude eröffnet: das Vitra Schaudepot, entworfen von den Basler Architekten Herzog & de Meuron. Im Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung der Öffentlichkeit, ergänzt durch ein neues Café und einen Shop. In diesem Zusammenhang entsteht ein zweiter Eingang zum Vitra Campus, der dadurch noch besser an die Städte Basel und Weil am Rhein angebunden wird.

Außenansicht Schaudepot, gelegen auf dem Vitra Campus gegenüber dem Feuerwehrhaus von Zaha Hadid. Foto: © Vitra Design Museum, Julien Lanoo.

Insgesamt umfasst die Sammlung des Vitra Design Museums heute circa 20.000 Objekte. Den Kern bildet ein etwa 7000 Stücke umfassender Bestand an Möbeln, der fast alle wichtigen Epochen und Protagonisten des Designs von 1800 bis heute abdeckt. Ein zweiter Sammlungsschwerpunkt ist eine Leuchtensammlung mit über 1000 Objekten, die u.a. Entwürfe von Gino Sarfatti, Achille Castiglioni, Serge Mouille oder Ingo Maurer umfasst. Weitere Bestände umfassen Elektrogeräte, Architekturmodelle, Textilien, sowie Alltags- und Gebrauchsgegenstände. Außerdem verfügt das Museum über Archivbestände von ca. 100.000 Einheiten, darunter bedeutende Nachlässe wie die von Charles und Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Ziel der Sammlung ist es, die Geschichte und Gegenwart des Interieurs zu dokumentieren und in einem größeren Kontext zu erforschen.

Ausstellungsansicht der Haupthalle. Foto: © Vitra Design Museum, Mark Niedermann.

Die Präsentation im Schaudepot gliedert sich in drei Bereiche mit einer Gesamtfläche von rund 1600 qm: Im Erdgeschoss befindet sich die Haupthalle, auf der die umfangreiche Dauerausstellung gezeigt wird. Im Zentrum steht eine Auswahl von Schlüsselstücken des Möbeldesigns, darunter seltene Entwürfe von Designern wie Gerrit Rietveld, Alvar Aalto, Charles & Ray Eames oder Ettore Sottsass, aber auch weniger bekannte oder anonyme Objekte, Prototypen und Versuchsmodelle. Die Auswahl spiegelt die Schwerpunkte und Schlüsselstücke der Museumssammlung, gibt aber zugleich eine umfassende Übersicht zur Geschichte des Möbeldesigns – von stilistischen und technischen Innovationen bis hin zum gesellschaftlichen Wandel, der sich in den Objekten spiegelt.

Ausstellungsansicht der Haupthalle. Foto: © Vitra Design Museum, Mark Niedermann.

Einerseits rückt das Vitra Design Museum damit seinen Sammlungsschwerpunkt Möbeldesign stärker ins Bewusstsein und macht ihn für Besucher und Wissenschaftler zugänglich. Andererseits reagiert es auf eine Entwicklung, die kennzeichnend für das Design und die Museumswelt der Gegenwart ist. Heute umgibt uns Design in allen Lebensbereichen – von einem ikonischen Objekt wie dem Möbel bis hin zu digitaler Kommunikation und sozialen Prozessen. Ein Designmuseum des 21. Jahrhunderts muss deshalb nicht nur Objekte sammeln und ausstellen, sondern die Bedeutung von Design jenseits des Einzelobjekts vermitteln, indem es Diskussionen initiiert, gesellschaftliche Zusammenhänge aufzeigt und Bezüge zu Bereichen wie Architektur, Kunst oder neuen Technologien herstellt. Mit der Erweiterung um das Schaudepot trägt das Vitra Design Museum dieser Entwicklung Rechnung und vermittelt Design so vielfältig, wie es in unserer heutigen Welt in Erscheinung tritt.

Durchsicht auf das Schaudepot Lab. Foto: © Vitra Design Museum, Mark Niedermann.

VELUX Modulares Oberlicht-System für höhere Lebensqualität

Anlässlich der Markteinführung des VELUX Modularen Oberlicht-Systems in Österreich, lud das Unternehmen zahlreiche Entscheidungsträger und Journalisten zum Exklusiv-Event in die wolke 21 in Wien. Eindrucksvoll veranschaulichte der führende Dachfensterhersteller dabei seine Kompetenz und Expertise rund um das Thema Tageslicht in Innenräumen und präsentierte ein vollständig vorgefertigtes Oberlicht-Konzept für gewerbliche Gebäude.

v.l.n.r.: Vertriebsleiter Johannes Reiter, Vorstandsvors. der Wien 3420 Aspern Development AG Dr. Gerhard Schuster, DI Jonas Bredel, Architekt DI Heinz Lutter und GF VELUX Österreich, DI Michael Walter.

Der aktuelle Markt in Österreich verlangt schon lange nach einem Konzept, das die schwierige Umsetzung der Belichtung durch das Dach vereinfacht. Bisher gestaltete sich die Planung und Realisierung eines solchen Projektes schwierig und kompliziert, da Oberlicht-Systeme an das jeweilige Gebäude präzise angepasst werden mussten. VELUX hat es geschafft ein Grundmodell zu entwickeln, aus dem sich für jede Anforderung die richtige Oberlicht-Lösung ableiten lässt. Mit dieser Entwicklung bringt das Unternehmen somit frischen Wind in die österreichische Tageslichtarchitektur.

Modulares Oberlicht-System von VELUX im Einsatz am Siemens-Firmensitz in Dänemark.

„Es ist wichtig unsere Position am Markt zu stärken und die Strategie weiter zu entwickeln. Die Kenntnis um die Tageslichtversorgung in Innenräumen und das Streben nach höchstmöglicher Energieeffizienz, bilden den Kern unserer Marke. Mit dem Konzept des Modularen Oberlicht-Systems setzen wir diese Philosophie jetzt auch für öffentliche und gewerbliche Gebäude in Österreich um", sagte DI Michael Walter, GF VELUX Österreich im Rahmen des Events zur Vorstellung des neuen Oberlicht-Systems.

Oberlichtfenster bieten optimale Belichtung

Das neue Oberlicht-System bietet ein komplett vorgefertigtes Grundprinzip zur Montage, schlankes Design sowie ein optimales Energieprofil. Das modulare System besteht aus vollständig vorgefertigten Komponenten und benötigt daher keine weitere Anpassung vor Ort. Dank der industriellen Fertigung gewährleisten die Produkte zusätzlich eine sehr hohe Prozesssicherheit. Ein eigens dafür hergestelltes Verbundmaterial ermöglicht einen besonders niedrigen U-Wert und die integrierte Tageslicht- und Belüftungssteuerung optimiert das Energieprofil. Das Rahmenmaterial verbindet drei wichtige Eigenschaften: geringe Wärmeleitfähigkeit, hohe Wärmebeständigkeit und hohe Festigkeit. Das macht es besonders formstabil und belastbar. Mit einem schmalen Profil und flachbündigen Außenkanten beeindruckt das Oberlicht-System mit einer eleganten und minimalistischen Optik. Durch verborgene Antriebe fügt sich auch der Sonnenschutz optimal in das Design ein.

Sattellicht-Bänder mit einem Neigungswinkel von 25°- 40° bestehen aus zwei gegenüberliegenden Reihen von Oberlichtern.

Mittelfristig hat sich VELUX Österreich das Ziel gesetzt auch im Oberlichtmarkt mit seinen besonders wirtschaftlichen Lösungen Marktführer zu werden. Geschäftsführer Walter: „Wir haben den Markt genau analysiert, sehen großes Potenzial am österreichischen Markt und wollen die Anzahl der verkauften Einheiten jährlich verdoppeln.“


Zukunft in der Weißenhofsiedlung - Aktivhaus B10

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung zählt zu den Ikonen der Moderne. Große Baumeister wie Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Walter Gropius haben 1927 hier mit der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ ihre Visionen für modernes Bauen und Wohnen verwirklicht. An diese Tradition knüpft der Architekt Werner Sobek an - mit dem weltweit ersten Aktivhaus B10. Die Möbel liefert damals wie heute Walter Knoll.

Das Aktivhaus B10 von Werner Sobek

Große Glasfronten, klare Formen, innovative Materialien und Technologien: Das Aktivhaus - wegen seines Standortes im Stuttgarter Bruckmannweg 10 kurz „B10“ genannt – ist ein Pionierbau der Nachhaltigkeit. Dank eines ausgeklügelten Energiekonzeptes erzeugt das Gebäude das Doppelte seines Energiebedarfs selbst. Und zwar aus nachhaltigen Energiequellen. Mit dem gewonnenen Überschuss werden zwei Elektroautos und das Weißenhofmuseum versorgt.

Die Möbel für das B10 liefert Walter Knoll

Mit dem Aktivhaus B10 kehrt Walter Knoll nach über 80 Jahren zurück an den Weißenhof. 1927 stattete das Unternehmen neun Musterwohnungen aus und ging damit in die Geschichte der Moderne ein. Heute gestalten die Sofas, Sessel, Tische, Stühle und Teppiche von Walter Knoll im Aktivhaus wieder moderne Lebensräume - die nunmehr zehnte Installation.

Bauherr des Projekts ist die E-Lab Projekt GmbH

Wohnen 2.0 mit Duravit

Mit Cubity entwirft die Technische Universität Darmstadt das weltweit erste Plus-Energie-Modell eines Studentenwohnheims, das individuellen Wohnraum auf einer Grundstücksfläche von lediglich 16 mal 16 Metern bietet. Duravit unterstützt das innovative Projekt und sieht darin einen zukunftsweisenden Ansatz für nachhaltiges Wohnen.

Studentenwohnheim als Plus-Energie-Modell

Die Bauweise des Plusenergiehauses orientiert sich an dem Konzept „Dorf im Haus“, da gemeinschaftliche Funktionen im Zusammenleben von Studierenden überwiegen. Um einen zentralen Gemeinschaftsbereich, den Marktplatz, gruppieren sich sechs zweigeschossige Cubes, die sich aus je zwei eigenständigen Wohnzellen zusammensetzen. Neben dem Marktplatz können Küchenzone, Empore und Terrasse von den Bewohnern frei genutzt werden. Sie passen sich den unterschiedlichen Alltagssituationen der Studierenden an.

Gemeinsamer Markplatz im Cubity

Alle Cubes bieten einen individuellen Rückzugsort und konzentrieren sich auf private Funktionen wie das Schlafen, das Arbeiten und die Körperhygiene. Die Duravit-Produkte der Serien Happy D.2 und Darling New passen ideal zu dem jungen, experimentellen Wohnkonzept von Cubity. Waschbecken und Kompakt-WCs erhöhen den Komfort auf kleinstem Raum. Auf einer Grundfläche von nur 7,2m² ermöglicht das speziell entwickelte Einbaumöbel, das gleichzeitig Bett, Schrank, Stuhl, Tisch, Beleuchtung, Elektroversorgung und Stauraum beinhaltet, eine vielseitige Nutzung des Wohnraums.

Gekocht wird gemeinschaftlich

Aufgebaut ist das Gesamtgebäude in mehrere klimatische Schichten und erzeugt mithilfe einer reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpe die Aufheizung bzw. Abkühlung des Innenraums. Darüber hinaus erfolgt die Vorerwärmung des Trinkwassers über einen Heizwasser-Wärmespeicher. Mit Strom versorgt wird die Wärmepumpe überwiegend durch Photovoltaikmodule auf dem Dach. Ein System aus Fußbodenheizung bzw. -kühlung gewährleistet den jahreszeitlich bedingten Temperaturausgleich des Marktplatzes, der als Zwischenklimazone konzipiert ist.

Der individuelle Rückzugsort inkl. Bad

Nach der Erstpräsentation beim Solar Decathlon Europe 2014 in Versailles wird das Plusenergiehaus auf dem Campus Lichtwiese in Darmstadt als „Living Lab“ sowohl unter energetischen wie sozialen Aspekten erprobt. Geplant ist eine Inbetriebnahme zu Beginn des Wintersemesters 2014/2015.

Duravit-Badmöbel für den kleinsten Raum

Fotos: Thomas Ott


Neue Ideen für Venedig
Lighthouse Competition 2012 / 2013

Wie innovativ und gleichzeitig nachhaltig die heutige Studentengeneration plant, zeigt sich bei der aktuellen Auflage des Wettbewerbs „Lighthouse Competition“ von Artemide in Zusammenarbeit mit Prof. Swantje Kühn von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Detmold). Drei Gewinner und insgesamt drei Sonderpreise wurden von der unabhängigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Uwe Brückner, Atelier Brückner, vergeben.

1. Platz: „Changing Perspectives“ von Jomo Zeil

Im Sinne des fächerübergreifenden Gestaltens waren Ideen an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst, Landschaftsplanung und Inszenierung gefragt - die dem berühmten Piazzale Roma in Venedig ein neues Gesicht geben. Die Jury bewertete in einem mehrstufigen, anonymen Verfahren 120 Einreichungen aus 6 Ländern – Deutschland, Österreich, Schweiz, Taiwan, Polen und UK – und kürte die folgenden Preisträger:

1. Platz „Changing Perspectives“ von Jomo Zeil, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz

2. Platz „15 Million Sandy Seconds“ von Sophie Irene Schrattenecker, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz

3. Platz „201086“ von Philipp Khoury, Hochschule Augsburg

Die Sonderpreise gingen an: › „Iter Temporis“ von Abel Argast, Hochschule Augsburg › „Watergate“ von Adrian Heller, HTWK Leipzig › „Sun.Script“ von Ewa Maria Romaniak, Dominika Wilczynska und Magdalena Kut, Academy of Fine Arts, Krakau.

2. Preis: 15 Million Sandy Seconds

Über 20 Millionen Besucher kommen pro Jahr per Flugzeug, Bahn oder Auto nach Venedig und landen im architektonischen Niemandsland, auf der Piazzale Roma und vor dem Bahnhof Santa Lucia. Der Erstplatzierte, Jomo Zeil, siedelt sein Projekt „Changing Perspectives“ auf dem Dach des Bahnhofes Santa Lucia an. Die begehbare Architektur über und auf dem Dach bietet in unterschiedlicher Höhe Aussichtspunkte und Ruhezonen, die den Besuchern eine vollkommen neue Sicht auf Venedig erlauben.

Die Zweitplatzierte, Sophie Schrattenecker, schuf mit „15 Million Sandy Seconds“ ein Projekt, das mit Poesie und Symbolen spielt. Ihre künstlerische Auseinandersetzung mit jenen gesellschafts- und umweltkritischen Themen, die das Schicksal Venedigs nachhaltig beeinflussen, begeisterte die Jury. Sieben überdimensionale Sanduhren auf dem Bahnhofsvorplatz stehen sowohl für den Sand als Fundament Venedigs als auch für Tourismus, Welthandel und Migration.

3. Platz: „201086“ von Philipp Khoury

Philipp Khoury verfremdet den Bahnhofsvorplatz mit einer Grünfläche, einem echten Rasen, der jeder Vorstellung eines üblichen Bahnhofvorplatzes widerspricht. Durch ihn entsteht eine Art kontemplativer Raum, der die Menschen zunächst irritiert, sie innehalten und sich ihrer Umgebung bewusst werden lässt – der Rasen als Kontrast zur bisherigen Schnelllebigkeit. Diesen konterkarierenden Eingriff belohnte die Jury mit dem 3. Preis.


Die neuen HI-MACS® Solid Colours für 2013

LG Hausys stellt sieben neue Farben vor, mit denen dieses Jahr die HI-MACS® Solid Surface Palette ergänzt wird. Die neuen Solid Colours für 2013 basieren auf globalen Trends im Interior Design, inspiriert durch die Stille in der Natur. Damit steht Architekten, Designern, Bauunternehmern und Eigenheimbesitzern, die mit einem extrem leistungsfähigen Material mit hoher ästhetischer Anmutung und großer Widerstandsfähigkeit arbeiten wollen, eine noch größere Farbauswahl zur Verfügung.

Die neuen Farben für 2013

Das HI-MACS® Programm an Solid Colours umfasst eine nahezu grenzenlose Kollektion, die sich den anspruchsvollsten Designvorstellungen anpasst – von elegant bis extravagant, von klassisch bis ultramodern. Die neuen weichen und eleganten Farben heißen Mill Olive, Deep Indigo, Dark Night, Greenish Grey, Carmenere, und Chiffon. Hinzu kommt noch das neue Diamond White, das um 60% weißer ist als die beliebte Version Alpine White. Alle neuen Farben sind in einer Stärke von 12 mm erhältlich.

HI-MACS® besteht aus einer Kombination von Acrylharz, natürlichen Mineralien und Pigmenten. Diese Bestandteile ergeben ein glattes, porenfreies und optisch fugenloses Material, das in ästhetischer, funktioneller und hygienischer Hinsicht die höchsten Standards erfüllt. Das Material HI-MACS® Natural Acrylic Stone ist die neue Generation der Solid-Surface-Materialien. Es eignet sich für den Einsatz in Küchen und Bädern, im Möbeldesign, in Hotels, Museen, Büros, Läden, Krankenhäusern und Fassadenverkleidungen. Es passt sich allen Rahmenbedingungen an und bietet im Vergleich zu konventionellen Werkstoffen zahlreiche Vorteile. Vor kurzem hat HI-MACS® die europäische Zertifizierung als Fassadenmaterial erhalten und ist damit das einzige Solid Surface Material mit “ETA Certified” Siegel auf dem Markt.


Staatspreis für gefördertes Wiener Passivhaus

Der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit wurde heuer bereits zum dritten Mal vom Lebensministerium vergeben. Eine internationale Jury wählte unter 99 Einreichungen österreichweit fünf Projekte aus, die sich im Bereich des ressourcenschonenden Bauens, verbunden mit einer gelungenen Architektur, besonders auszeichnen. So wurde das Wohngebäude U31 im Passivhausstandard, dessen Errichtung von der Stadt Wien mit 3,3 Mio. Euro aus der Wiener Wohnbauförderung unterstützt wurde, als Siegerprojekt prämiert.

Gefördertes Passivhaus U31 in Wien

Das geförderte, 2011 fertiggestellte Passivhaus im 20. Wiener Gemeindebezirk punktete nicht nur mit seiner ausgezeichneten Energieeffizienz und Architektur, sondern auch hohen sozialen Nachhaltigkeit. Die Wohnhausanlage des Bauträgers Heindl Holding – für die Architektur zeichneten querkraft architekten verantwortlich – wurde in Passivhaustechnologie sowie nach dem Standard des klima:aktiv Kriterienkatalogs errichtet. Die Energiegewinnung erfolgt über Grundwasserbrunnen mittels Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Ein zentrales Lüftungsgerät mit einer Energierückgewinnung von mehr als 90% sorgt in den Wohnungen für Komfortlüftung. Weiters ermöglicht die Fußbodenheizung in allen Wohnräumen eine individuelle Heiz- und Kühlmöglichkeit.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Hannes Derfler vor dem prämierten Haus

Fotocredit: PID/Halada


"V on Shenton" in Singapur

Die Skyline von Singapur ist stetig in Veränderung. Nur 500 Meter vom red dot design museum entfernt, im Zentrum dieses boomenden Stadtstaates, prägt Architekt und red dot-Juror Ben van Berkel das neue Erscheinungsbild des Central Business District. Das ehemalige UIC Building war einst das höchste Gebäude in Singapur und zählte zu den größten Gebäuden in Südost-Asien. Heute, im Zuge der Umgestaltung des Stadtzentrums, werden auf diesem Gelände die Zwillingstürme des „V on Shenton“ zum neuen Blickfang.

So soll es einmal aussehen. Das "V on Shenton" in Singapur

Das 23-geschoßige Bürogebäude passt sich in seiner Höhe perfekt den umliegenden Gebäuden an während die 53 Stockwerke des Appartement-Turms aus der Nachbarschaft herausstechen. Sowohl Büro- als auch Appartement-Turm entstammen derselben Formen-Familie. Ein verbindendes Element, das Ben van Berkel auch für die Gestaltung der Fassaden übernommen hat. Diese gehören derselben Ornament-Familie an und prägen die Struktur des Gebäudes. So ist es nicht schwer zu verstehen, aus welchem Grund der Architekt das Gebäude auch als ein skulpturales Objekt sieht.

Ben van Berkel

Hochgärten laden zum Entspannen ein und dienen als Rückzugsort vor dem Lärm und der Hitze der Großstadt. Frischere, sauberere Luft ist nur einer von zahlreichen positiven Effekten dieser üppigen Grünflächen. Für all diejenigen, die die beste Sicht auf die Stadt oder den Ozean genießen möchten, gibt es im Appartement-Turm zwei Sky Lobbys und für die Bewohner der Penthouse-Wohnungen exklusiven Zugang zu den Dachterrassen.


Bauträgerwettbewerb für Großprojekt aspern Seestadt

aspern Seestadt stellt mit etwa 8.500 Wohnungen und einer Gesamtfläche von rund 240 Hektar nicht nur das größte städtebauliche Vorhaben Wiens dar, sondern ist auch eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Unlängst wurde der erste Bauträger-Wettbewerb ausgelobt. Die Bewertung und Auswahl der eingreichten Projekte ist für Juni vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2014/15 geplant.

Neben der Einrichtung attraktiver kommunikationsfördernder Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. von Treffpunkten, Nachbarschaftsgärten etc., soll auch die Mitbestimmung der BewohnerInnen gefördert werden

„Beim Wohnen in der Seestadt ist soziale Nachhaltigkeit durch die Einbindung unterschiedlichster Wohnformen das oberste Entwicklungsprinzip. Zum Anforderungsprofil des ersten Bauträgerwettbewerbs für förderungswürdige Wohnbauprojekte zählt neben kostengünstigen Konditionen für die künftigen MieterInnen eine hohe Energieeffizienz der Projekte, eingebettet in das ökologische Gesamtkonzept der Seestadt“, erklärt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs ist von den TeilnehmerInnen ein detailliertes Realisierungskonzept (Konzepte zur sozialen Nachhaltigkeit, Architektur, Ökologie und Ökonomie) zu erstellen

Dem entsprechend wurden für die 760 geplanten Wohnungen, die im Rahmen des ersten Bauträgerwettbewerbs ausgelobt werden, kostengünstige Eigenmittelbeiträge von maximal 90 Euro pro Quadratmeter und Bruttomieten von maximal 7,50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche festgelegt. Anspruchsvolle ökologische Anforderungen unterstreichen gemeinsam mit bedarfsgerechten Freiräumen, sowie der optimalen Verbindung von Wohnen und Arbeiten die hohe soziale Nachhaltigkeit und Qualität der Projekte.

Aufgrund der gesamthaften Betrachtung von Mobilitätsaspekten werden in der Seestadt unterirdische Sammelgaragen mit Ladeplätzen für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge geschaffen

Die drei Hauptanforderungen an geförderte Wohnprojekte in aspern Seestadt sind: 1. es soll eine Stadt der kurzen Wege entstehen, 2. Soziale Nachhaltigkeit (viefältige Wohntypologien, erschwingliche Wohnkosten) und 3. Ökologische Komponenten wie umweltfreundliche Mobilitätskonzepte.


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