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Herbst/Winterkollektion von Alessi

Alessi versucht ständig, seine Vision eines Designs, das zukunftsweisende kulturelle, ästhetische und funktionale Merkmale aufweist, fortzuschreiben. Diese Zielvorstellung wird auch in der Herbst/Winter-Kollektion 2017 deutlich. Im Universum des Haushalts werden dabei neue Territorien erforscht und aufgezeigt, wozu eine heterogene Gruppe von Gestaltern beiträgt, die zu den bedeutendsten Vertretern des zeitgenössischen Designs und der Architektur zählen.

Recinto, Alessando Mendini, Extraordinary metal Alessi. Foto: Luca De Santis

Zu den aktuellsten Forschungsinitiativen zählt auch „de Truffle“. Dabei handelt es sich um einen Workshop, der 2015 von Alessi zusammen mit dem italienischen Trüffelverband „Centro Nazionale Studi Tartufo“ und der Messe „Fiera Internazionale del Tartufo Bianco d’Alba“ ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dessen machte sich eine Gruppe von 15 Designern daran, eine neue Designsprache zu finden, mit der ein „Instrument für den Weißen Trüffel von Alba“ entwickelt werden könnte. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten werden der Öffentlichkeit in Alba anlässlich der Ausstellungseröffnung „de Truffle. Il Design Alessi incontra il Tartufo Bianco d’Alba“ vorgestellt. Am Eröffnungstag (26. September 2017) wird auch offiziell bekannt gegeben, welches Projekt ausgewählt wurde, um in Produktion zu gehen.

Alessi Trüffelhobel Alba, Design: Ben van Berkel UNStudio

Die Bearbeitung von Metallen und die Suche nach den Potenzialen ihres Ausdrucks standen schon immer im Mittelpunkt der Projekt- und Produktionsexperimente von Alessi. Im Laufe fast eines Jahrhunderts hat Officina Alessi verschiedene Metall-Phasen durchlebt: vom Zinn, Neusilber, Messing über Bronze bis hin zum in den 1950er-Jahren eingeführten Stahl, der heute das Kerngeschäft ausmacht. Mit der Kollektion „Extra Ordinary Metal“ kehrt Alessi zu seinen Wurzeln zurück – dem so schön formbaren Messing, das bereits seit den 1930er-Jahren verwendet wird. Nun verfeinert die produktionserfahrene Designschmiede das Messing durch die industrielle Interpretation einer antiken Goldschmiedetechnik – der etruskischen Granulierung. Veredelt werden zunächst 13 Entwürfe, die bereits im Alessi-Katalog aus Edelstahl erhältlich sind: die Schale „Port“, der Behälter „Ellipse“, die Schale „Amfitheatrof“, das Tablett „Colombina collection“, der Flaschenuntersetzer und Platzteller „Sitges“, das rechteckige Tablett „Recinto“, das runde Tablett „Foix“, die Schale „UTA17“, das Tablett „Alice“, sowie die Tablett- und Schalen-Reihe „JM14“ und „JM17“.

Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Ettore Sottsass würdigt Alessi einen der Meister des italienischen Designs mit einer Sonderedition des Tafelaufsatzes aus Lindenholz.

Die Pfeffer-, Salz- und Gewürzmühle „Grind“ der Architekten William Alsop und Federico Grazzini bietet nicht nur eine neue Ästhetik, sondern auch eine neue Art der Verwendung. Der im Aluminiumgussverfahren hergestellte „Grind“ steht auf dem Kopf: der Teil, der das Gemahlene aufnimmt, ist nicht wie üblich nach unten auf die Stellfläche ausgerichtet, sondern nach oben. Der Mechanismus bleibt von oben sichtbar, und man kann die Mühle auf den Tisch stellen, ohne dass Gemahlenes herausfällt. Die Intensität des Designs beruht auf diesem neuartigen Aufbau.

Grind von Alsop/Grazzinii. Foto: Leonardo Scotti

Im Kern wird in der Herbst/Winter-Kollektion von Alessi die Geschichte einer industriellen Kultur erzählt, die aufzeigt, wie lebendig die Welt des Designs ist und wie komplex der Prozess ist, aus dem die Produkte entstehen. Im neuen magazine findet sich eine Übersicht der wichtigsten Themen, mit denen sich Alessi in den nächsten sechs Monaten beschäftigen wird. Das Magazin präsentiert sich in neuem Format, illustriert die wichtigen Neuheiten ausführlicher, zeichnet die Geschichten der Produkte nach und wird von den fesselnden Beiträgen verschiedener Autoren geprägt.

 


Licht-Accessoires von Bonaldo

Bonaldo bietet eine Reihe von Accessoires an, mit denen man den Raum sowohl einrichten als auch beleuchten kann. Produkte, in denen zwei Funktionen gleichzeitig vereint werden. Nemesi und Theduck, in den Ausführungen Light, sind praktische Beistelltische, die mit ihrer originellen Form dem Raum Flair verleihen und diesen zugleich beleuchten. Doppler Light und Muffin Lamp sind in erster Linie Leuchten, die in das Zuhause aber auch einen gewissen Einrichtungsstil bringen, der über die primäre Beleuchtungsfunktion hinausgeht.

Beistelltisch THEDUCK, Foto: Bonaldo

Der surreal wirkende, aber überzeugend funktionelle Beistelltisch Theduck ist ein ironisch-witziger Verweis auf das entsprechende Haustier. Dank der Ausführung mit Beleuchtung und dem zweifellos exzentrischen Design eignet sich Theduck als ebenso originelles wie funktionelles Element für alle Bereiche des Hauses – sei es im Wohnbereich oder Badezimmer, im Schlafbereich oder Garten.

Leuchte DOPPLER LIGHT, Foto: Bonaldo

Bonaldo präsentiert die Wandleuchte Doppler Light, die die erfolgreiche Beistelltisch- und Sideboard-Kollektion Doppler von Giuseppe Viganò um ein neues Modell erweitert. Die Wandleuchte aus Verbundglas spielt dabei ebenfalls mit der Illusion mehrerer einander überlagernder Ebenen und den charakteristischen grafischen Mustern – den unverwechselbaren Merkmalen der Kollektion.

Leuchte MUFFIN LAMP, Foto: Bonaldo

Nach dem Erfolg des kleinen Tisches bzw. Poufs mit der charakteristischen Muffin-Form zaubert der japanische Designer Ryosuke Fukusada aus der einfachen Geometrie des amerikanischen Süßgebäcks nun die Stehlampe Muffin lamp. Das Design des Lampenschirms erinnert an kunstvoll drapierten Stoff und erzeugt spannende Schattenspiele, die dem Licht mehr Tiefe verleihen. Der Lampenschirm von Muffin lamp ist in mattem Weiß erhältlich, während die Metallstruktur Weiß, Rot oder Anthrazitgrau lackiert angeboten wird.

Couchtisch NEMESI, Foto: Bonaldo

Der Metall-Couchtisch Nemesi präsentiert sich als Kombination zweier geometrischer Formen – eines Kreises und einer Linie – die einander überschneiden und so ein harmonisches Ganzes bilden. Das Gestell besteht aus zwei Metallrundrohren, die einander auf dem Boden kreuzen und dem Tisch damit auch optisch Stabilität verleihen. Nemesi ist auch in der Ausführung mit Beleuchtung, Nemesi Light, erhältlich. Besonders schön in Kombination mit Sesseln und Relaxmöbeln, zur Gestaltung ansprechender Leseecken. Nemesi ist ein Entwurf von Dondoli e Pocci.

 


Offset-Regalsystem von Tomás Alonso

Der Designer ging an das neue Regalsystem für den italienischen Hersteller maxdesign genauso heran wie an seinen erfolgreichen Offset Tisch (2012). Tomás Alonso reduziert hier die traditionelle Idee des Regals auf seine grundsätzlichen Eigenschaften und gelangt so zur Essenz des Möbels. Die Proportionen des Offset-Regals schaffen etwas Neues, ohne jedoch den Kontext und die Funktionalität aufzugeben.

Offset Regalsystem von maxdesign

Offset ist anpassbar und flexibel. Das Regalsystem besteht aus mehreren Elementen, die gleich oder unterschiedlich in Größe, Verarbeitung und Farbe sein können und zu scheinbar unzähligen Konfigurationen kombinierbar sind. Dabei gibt die Basiseinheit die Grundstruktur vor, in die dann die unterschiedlichen Accessoires eingefügt werden - wie etwa Tabletts, Boxen, Trennwände oder Buchstützen. Die Einheiten können offen bleiben oder mit Schiebetüren ausgestattet werden, die ebenfalls in verschiedenen Materialien und Verarbeitungen erhältlich sind.

Der offset-Tisch

Kinderstuhl Tripp Trapp® in neuen Trendfarben

Frische Anstriche mit Retro-Charme machen den Kinderstuhl-Klassiker von Stokke® zu einem Style-Objekt, das nicht nur den Nachwuchs begeistern kann.

Eine Design-Ikone ist der Tripp Trapp® von Stokke® ohnehin schon. Die zwei neuen Farben Lava Orange und Aqua Blue verleihen ihm nun das Zeug zum echten Style-Möbelstück, was jedem modernen Familien-Domizil ein interessantes Ambiente verleiht.

Was unterscheidet Stokke® Kinderstühle von denen anderer Hersteller? Nicht nur ihr zeitloses Design und ihre Funktionalität, die sie seit den 70er Jahren bei Familien beliebt machen. Vor allem die Vielzahl an Farben, mit denen der Tripp Trapp® jeder Wohnung Akzente verleiht, ist einzigartig beim norwegischen Traditionshersteller.

 

 


Überdimensional skulptural
Papierton-Objekte von Paola Paronetto

Einfach weiß oder einfärbig, mit Gold oder farb intensiven Rechtecken dekoriert auf glatter oder strukturierter Oberfläche - die CARTOCCI Papierton Kollektion von Paola Paronetto hat viele verschiedene Facetten und tritt in unterschiedlichsten Erscheinungen auf. Nun gibt es sie in neuen Dimensionen und vor allem in Flaschenform.

Die italienische Keramikerin und Künstlerin Paola Paronetto präsentiert 2013 Ergänzungen zu ihrer erfolgreichen CARTOCCI-Kollektion in verschiedenen Farben und Höhen. Sie können sowohl als Einzelobjekte aufgestellt werden als auch in Gruppen. Letztere Variante bringt die eigentümlichen Objekte etwas besser zu Geltung.

Die Objekte erhalten ihr besonderes Erscheinungsbild aus der speziellen Struktur des verwendeten Papiers und aus der einzigartigen Mischung von Ton, Faserbrei und Wasser. Sie erscheinen dadurch so leicht wie tatsächliches Papier und verleiten zum Berühren dieser gewagten Stücke.


Neue Accessoires von Alessi

In diesem Frühjahr präsentiert Alessi eine Fülle von Neuheiten. Neben dem Bereich der persönlichen Accessoires, die der italienische Hersteller mit dem neuen Lizenzprojekt ALESSIEYES und einer ergänzenden Serie zu ALESSIWATCHES von Marcel Wanders bedient, sind auch zwei neue Wohn-Accessoires im Programm: "CrissCross" von Eero Aarnio und "Pick-Up" von Jakob Wagner.

CrissCross von Eero Aarnio für Alessi

Eero Aarnio, Pionier der Verwendung von Kunststoffen im Industriedesign, entwirft für Alessi auch Haushaltsgegenstände aus anderen Materialien wie Steinzeug oder Aluminium. Letzteres kommt für seinen neuen Behälter „CrissCross“ zum Einsatz – ein kleines Accessoire mit großer Wirkung, leicht und doch edel. Ein großer Teil der Bearbeitung wird manuell ausgeführt, wie das Arrangement der einzelnen, am oberen Rand genieteten Stränge, aus denen das rechtwinklige Gitternetz entsteht. Das vielseitige Haushaltsaccessoire kommt in unterschiedlichen Szenarien zur Geltung: als großzügiger Zeitschriftenständer auf einem Möbelstück oder dem Fußboden oder als attraktiver Tafelaufsatz zur Dekoration.

Mit Jakob Wagner ist ein neuer Designer in Alessis Portfolio und ein neues Produkt in der Reihe der Haushaltsaccessoires integriert. Der vielseitige dänische Designer stellt einen tragbaren Tisch vor, der leicht von Raum zu Raum transportiert werden kann und auch als Zeitschriftenständer dient. In „Pick-Up“ kommt die Suche des Gestalters nach essenziellen Formen zum Ausdruck, die einfach sind aber dennoch reich an funktionalen Details. Die runde Tischfläche, getragen von einem Tischbein aus verchromtem Zamak, besteht aus thermoplastischem Material in Weiß mit mattierter Oberfläche. In ihrer Mitte befindet sich eine große ergonomische Ausbuchtung, die als praktischer Griff fungiert. Der Zeitschriftenständer mit feiner Wellenstruktur ist ebenfalls aus thermoplastischem Material und in zwei mattierten Farbvarianten – Transparent und Transparent Grau – erhältlich.

Pick-Up von Jakob Wagner für Alessi

Vase einmal anders

Shaky nennt Designer Gianluca Sgalippa seine neue Vase. Dieses außergewöhnliche Gefäß steht am Anfang einer Reihe von Accessoires, die der Gründer der Marke Enzyma in Aussicht gestellt hat. Dieses gute Stück aus Keramik ist provokativ und surreal. Es hat eine abstrake Präsenz, die durch seine klare Geometrie Aufsehen erregt.

Die zylindrische Form lässt ihr U unvollendet und verhindert damit die symmetrische Perfektion. Stattdessen entsteht ein Gefühl der Instabilität. So beschreibt denn auch das englische Wort "shaky" einen wackeligen Zustand. Die Balance der Vase wird durch ein Metallgewicht erreicht, das sich im erdverbundenen Fuß des Gefäßes versteckt. Der Spalt für die Blumen öffnet sich gerade soviel, dass einzelne Schnittblumen dort platziert werden können.


Der Schminktisch ist zurück

Ein Möbel, das schon fast in Vergessenheit geraten ist, feiert seine Wiederauferstehung. Alle Beauties, die ihre Kosmetikprodukte immer stilvoll präsentieren und vor allem nutzen möchten, können sich freuen. Vorhang auf für zwei stylische Luxus-Varianten von Schminktischen: der ST08 von Müller Möbelfabrikation und der Magic Cube Dress von Yomei.

Magic Cube Dress von Yomei

Das elegante Solitärmöbel ST08 aus der Müller Möbelfabrikation verbindet perfekt Form und Funktion. Der Deckel lässt sich durch Gasdruckfedern sanft öffnen und schließen. Auf der Innenseite sorgt ein Leuchtspiegel für den richtigen Blick. Die Glasablage, geräumige Fächer und Einsätze sowie eine integrierte Schublade mit Softeinzug halten alle Schmink-­- und Frisierutensilien immer griffbereit. Zusätzlich können kleine Geheimnisse in einem separaten Fach im Inneren des Schminktisches verschwinden. Zum ST08 ist der passende Hocker H04 mit Lederpolster erhältlich.

Schminktisch ST08 von Müller Möbelfabrikation

MAGIC CUBE DRESS heißt das multifunktionale Solitärmöbel von Yomei mit Aha-­- Effekt. Der äußerlich schlichte Schrank entpuppt sich innen als exklusiver Schminktisch mit viel Platz für alles rund um das gute Aussehen. Mit seinem beleuchteten Rückwandspiegel, Schmuckkästchen und Kosmetikspiegel ist er ein wahres Schönheitsrefugium. Das elegante Möbel aus der Manufaktur YOMEI ist jetzt in vielen hochwertigen Ausführungen erhältlich: Hochglanz-­-Lack und Mattlack jeweils in den Farben Snow White, Pearl White, Black Magic, Graphite, Bordeaux, Taupe, Mocca, Sand. Matt lackiertes Eichenfurnier (sichtbare Pore) in den Farben Pearl White, Black Magic, Graphite, Mocca. Außerdem in den Furnierarten Eiche natur, Eiche fine dark, Macassar, sowie Nussbaum. Das Gestell gibt es jeweils aus Edelstahl in Hochglanz poliert oder matt gebürstet. Die hochwertige Innenausstattung präsentiert sich in edlem Leder in Braun oder Schwarz.


WIEN PRODUCTS Collection 2011

Produktdesign trifft auf Qualitätshandwerk: Die WIEN PRODUCTS Collection, eine Initiative der Wirtschaftskammer Wien, bringt jedes Jahr traditionelle Wiener Unternehmen mit jungen, aufstrebenden DesignerInnen zusammen. Aus der kuratierten Zusammenführung entstehen hochwertige Objekte aus den Bereichen Produktdesign, Schmuck und Accessoires. Für die diesjährige WIEN PRODUCTS Collection gingen sieben Wiener Traditionsbetriebe mit sieben DesignerInnen eine Partnerschaft auf Zeit ein. In den gemeinsam realisierten Produktideen wird die gerade für Wien charakteristische Symbiose von Design und Wirtschaft zeitgemäß interpretiert.

Stehlampe, Christiane Büssgen für WOKA, Foto: Klaus Fritsch

„Das Konzept der WIEN PRODUCTS Collection festigt den Ruf der Stadt als Heimstätte gehobener Produktkultur“, bestätigt Brigitte Jank, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. „Die Collection zeigt das Potenzial auf, das sich aus der Verbindung von Wirtschaft und Kreativität auftut.“

Organizer, Sophie Doblhoff-Dier für R.Horn's, Foto: Klaus Fritsch

Die Produktionsphase der neuen Serie ist bereits abgeschlossen. Das Ergebnis besticht durch seine Bandbreite: Für nahezu jede Wohnumgebung und jeden Geschmack ist etwas dabei. Allen Produkten gemeinsam ist die erstklassige handwerkliche Verarbeitung und ein hohes gestalterisches Niveau. Erstmals öffentlich präsentiert wird die Kollektion auch in diesem Jahr im Rahmen der Eröffnung der VIENNA DESIGN WEEK.

Tablett "Frame", Marco Dessi für Wiener Silber Manufactur

Edles Schwarz und bezauberndes Weiß – PHILIPPI vereint die Gegensätze

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und können voneinander abhängig sein wie Ying und Yang, Tag und Nacht, Freud und Leid. Während die Farbe Schwarz für Macht und Stärke steht, wird mit Weiß Frohsinn und Leichtigkeit verbunden. Schwarz und Weiß sind als Gegensätze geheimnisvoll miteinander verbunden und doch durch viele Farbwelten voneinander getrennt. PHILIPPI hat eindrucksvolle Produkte im Sortiment, die gekonnt mit diesem Dualismus spielen und in einer klaren Linie so typisch zeitloses Design manifestieren.

Schmuckdose Donatella

Die verspielte Strenge der Serie BOX beruht auf einer mathematischen Gleichung: Aneinander gelehnt wirken die Körbe in Schwarz und Weiß wie ein Paar, auseinander gestellt wie ein aus den Fugen geratenes Ensemble.

BOX von Philippi

Das Whiteboard besticht durch helle Zurückhaltung und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten als Bilderrahmen mit viel Platz für Memos. Der Rocky Mountain Fotorahmen spielt mit den Höhen und Tiefen seiner Plexiglaswürfel. Durch den schwarzen Grund kontrastreich verstärkt, kommen die Fotos so imponierend zur Geltung.

Whiteboard
Rocky Mountain

Keine anderen Spiele bringen die Gegensätze von Schwarz und Weiß so kontrastreich zum Ausdruck wie Schach und Backgammon. Hier spielen zwei Fronten gegeneinander, die jedoch ohne das Gegenüber gegenstandslos sind. Das Giorgio Reisespiel birgt viel Raum für Interaktion, vereint es doch beide Spiele in einem für heitere und geistreiche Stunden zu zweit.

Giorgio Reisespiel

E15 PRÄSENTIERT AC02 JEWEL VON SASKIA DIEZ

AC02 JEWEL ist ein skulpturaler, handgefertigter Schmuckbehälter aus Holz, der von Saskia Diez entworfen wurde. Zusammen mit einer Auswahl von Neuheiten für 2011 stellte e15 AC02 JEWEL auf der lange erwarteten Eröffnung des neuen Andreas Murkudis Showrooms in Berlin vor.

Schmuckbehälter AC02 JEWEL

AC02 JEWEL ist ein modularer, aus vier Teilen bestehender Schmuckbehälter, der aus massivem europäischem Nussholz handgefertigt wird. Jede der drei gedrechselten Schalen hat ein unterschiedliches Innenleben, das sich besonders für die Aufbewahrung von Schmuck und kostbaren Objekten eignet. Das oberste Behältnis schließt mit einem Deckel ab. Das taktile Erscheinungsbild von AC02 JEWEL ist ganz in der Ästhetik und Designsprache von e15 und betont das verwendete Material sowie die Zurückgenommenheit des Entwurfs und dessen Funktion.

Genauigkeit im Detail

Der Schmuckbehälter AC02 JEWEL bezeichnet die erste Zusammenarbeit von e15 mit der deutschen Designerin Saskia Diez, die besonders für ihren progressiven Schmuck sowie ihre kürzlich vorgestellte und preisgekrönte Reisetasche „Papier“ bekannt ist. Ihre progressiven, sinnlichen und detaillierten Entwürfe, der innovative Gebrauch von hochwertigen Materialien und die kulturellen traditionellen und modernen Referenzen passen zu e15s Ästhetik und Designphilosophie.

10 Stück limitierte Edition des Sessels EC03 EUGENE entworfen von Stefan Diez

Die Präsentation und der Verkaufsstart von AC02 JEWEL koinzidierte mit einer e15-Ausstellung der Neuheiten 2011 und der Neuvorstellung einer Sonderedition des EC03 EUGENE von dem bekannten Modedesigner Kostas Murkudis auf der Eröffnung des neuen Andreas Murkudis Showrooms auf der Potsdamer Strasse in Berlin.

 

 


Natürlich schön - Natürliches aus der Designfabrik ALESSI

Die Wunder der Natur faszinieren und sind eine unschätzbare Inspirationsquelle, auch für die internationale Designkultur. Die Designfabrik ALESSI als ein Teil von ihr spielt mit der Inspiration Natur auf ihre Weise und bringt Entwürfe, die die Einfachheit aber auch den Zauber der Natur in den Vordergrund rücken.

Blow up – Bamboo Collection

Für die brasilianischen Brüder Campana sind das Experimentieren mit Rohmaterialien und das Verarbeiten wiederverwertbarer Stoffe Merkmale ihrer Designphilosophie. Bei der Blow up – Bamboo Collection ließen sie sich von "trançado", einer speziellen Holz-Flechttechnik der Indios inspirieren. Scheinbar zufällig liegen die Bambusstäbe neben- und übereinander und formen Nützliches für den Alltag.

Tonale von David Chipperfield

Das Tafelservice Tonale von David Chipperfield ist ein beeindruckendes Zeugnis natürlicher Schlichtheit. Die Einfachheit der Entwürfe aus Steingut steht in reizvollem Kontrast zur vielschichtigen Haptik. In Anlehnung an den Maler Giorgio Morandi entführt uns Chipperfield in eine geheimnisvolle Farbwelt.

Shiba von Naoto Fukasawa

Bei der Kollektion Cactus! ist der Name Programm, denn die stachelige Spezies fungierte für LPWK – Marta Sansoni als Inspiration für das Dekor. Auf den ersten Blick unregelmäßig und dabei doch vollkommen harmonisch zieht sich das Lochmuster wie ein breites dekoratives Band um zahlreiche Objekte für die Küche.

Cactus von Marta Sansoni

Sommerparty mit Stil

Mehr Individualität in der Wohn- und Tischkultur: Unter dieses Motto stellt Villeroy & Boch seine Sommerkollektion 2011. Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme, das weiß auch Creative Director Kai Steffan und hat sich einige Gedanken zu den Trends gemacht, die der Globalisierung wiederstehen wollen.

Porzellan Cellini, Tafelbesteck Victor und der Hotel La Divina Champagner Kelch

„2011 wird einen Höhepunkt im Prozess der Individualisierung und Personalisierung bringen“ – so formuliert Kai Steffan, Creative Director bei Villeroy & Boch, einen der großen Wohntrends des Jahres 2011. „Die eigenen vier Wände sind die Leinwände der Persönlichkeit. Das Zuhause ist ein Ort, an dem man sich und sein Stilempfinden präsentiert. Was uns alle beschäftigt, sind Fragen wie: Was will ich? Wer bin ich? Wie will ich gesehen werden? Und wie kann ich mich von den anderen unterscheiden?“

Porzellan Vieux Luxemburg

In der Folge gestalten die Menschen ihren Lebensraum wieder aktiver, aber zugleich selektiver und emotionaler als jemals zuvor. Das Wohnen wird individueller und facet-tenreicher. Lebenswelten werden mit bewussten Stilbrüchen inszeniert, herausfordernd und provozierend, durchsetzt mit Zitaten, die durchaus ironisch sein dürfen. Neue, starke Farben, die häufig auch in der Welt der Mode beheimatet sind, bereichern das Wohnen. Überraschende Materialkombinationen bringen Spannung und Leben in den Raum.

Porzellan Flow Hors-d'oeuvre

Auch in der Tischkultur findet diese neue Individualisierung ihren Ausdruck. Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme – und ein Teller damit mehr als ein Teller. Kai Stef-fan: „Nahrung und Nahrungsaufnahme sind klarer Ausdruck des individuellen Selbst-verständnisses. Wer heute mehr Zeit und Liebe auf die Zubereitung von Speisen ver-wendet, legt auch Wert auf eine angemessene Präsentation. Ob sich diese Präsentation authentisch-ursprünglich mit Landhausstil oder unkonventionell mit modernen, asym-metrischen Formen manifestiert, ist Geschmackssache des Einzelnen. Der Wunsch nach einer Präsentation, die eine eigene, unverwechselbare und persönliche Note spiegelt, ist den Menschen dann aber wieder gemeinsam.“


Comeback des Servierwagens - Flat von Yomei

Noch in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gehörte er zum guten Ton: der Servierwagen. Jetzt wird dem praktischen Helfer auf Rollen von Yomei neues Leben eingehaucht. Flat ist die moderne Interpretation des Klassikers Dinett. Hochwertige Materialien wie Edelstahl, Hochglanz, Lack und Leder sowie feinste Details verleihen dem Servierwagen seinen edlen Charakter.

Bei Nichtbedarf kann Flat zusammengeklappt und bequem verstaut werden

Bestimmt durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Flat macht er in der Küche, im Wohnzimmer und auch im Arbeitszimmer eine hervorragende Figur. Wird er dennoch einmal nicht benötigt, kann man ihn mit wenigen Handgriffen zusammenklappen und nicht sichtbar auf kleinstem Raum verstauen. Das gradlinige Design und die Funktionalität unterstreichen den modernen Charakter und sind ein Markenzeichen der Yomei Kollektion.

Flat ist trotz oder wegen seiner Einfachheit auch schön anzusehen

Das Design stammt von André Schelbach. Der Firmenchef interpretiert diesen Klassiker edel und gleichzeitig modern. Als Materialien kommen neben gebürstetem oder poliertem Edelstahl, Hochglanz-Lack und Leder zum Einsatz.

 

 


Radikal subjektiv - Neue Designmarke Auerberg

Möbel und Accessoires von Gestaltern für Gestalter, lautet das Motto von Auerberg. Für diese neue Marke entwerfen international renommierte Designer und Architekten Produkte jenseits von Marketing-Logiken. Nach Vorbild des Autorenverlags verfolgt Auerberg in seiner Produktphilosophie auch kein Programmdiktat. Allein die Zielgruppe ist klar definiert: Auerberg richtet sich an Menschen, die sich für authentische Objekte und deren Geschichte begeistern. In Klein- und Kleinstserien verschafft Auerberg diesen Produkten Marktzugang.

Beistelltisch von Christoph Böninger

Außergewöhnliche Gestalter inszenieren für Auerberg Produkte voller Identität, die radikal subjektiv nur den eigenen Motiven folgen. Dabei entstehen auch Produkte, die nach gängiger Marktforschungs- und Marketinglogik keine Chance hätten. Unabhängig von industriellen Maßgaben arbeiten die Gestalter entlang den Grenzen des Machbaren, um in Form, Funktion oder Materialität neue Wege zu beschreiten. Die persönliche Geschichte hinter dem Produkt macht es authentisch, unverwechselbar und begehrlich – für all diejenigen, die den Gegenständen des täglichen Lebens einen besonderen Stellenwert einräumen.

Auerberg-Launch in den Münchner Goldbergstudios

Neben den Designern und Architekten Herbert Schultes, Alfredo Häberli, Fritz Frenkler, Emanuela Frattini-Magnusson und James Irvine gehören Tobias Grau, Daniele Dalla Pellegrina und Initiator Christoph Böninger zur Gruppe der Auerberg-Gestalter. Jeweils im Frühjahr und Herbst wird die Auerberg Kollektion im Online-Shop unter www.auerberg.eu und im Katalog mit Themenschwerpunkten vorgestellt. Die erste Kollektion präsentiert die beiden Schwerpunkte Buch- und Tischkultur. Die Fertigung erfolgt zumeist in kleinen Betrieben in Süddeutschland, unweit des Auerberg.

Spanische Garderobe

Die neue Dimension in Raumteilung und Beschattung
Silent Gliss 2760

Auf Basis des Silent Gliss 2730 „Flex“ hat die Schweizer Entwicklungsabteilung des Vorhangspezialisten ein gebogenes, von der Decke abgehängtes Flächenvorhangsystem ausgearbeitet, das sowohl am Fenster als auch zur Raumteilung eingesetzt werden kann. Das System ist ab einem Radius von nur 15 cm biegbar, wodurch völlig neue Raumdesignlösungen im privaten Wohnbereich aber auch im Objektgeschäft möglich werden.

Dieses Flächenvorhangsystem ist flexibel einsetzbar

Flächenvorhänge sind eine zeitgemäße, moderne Art der Fensterdekoration. Das Unternehmen Silent Gliss bietet sowohl klassische Flächenvorhänge als auch das neu entwickelte Faltpaneel-System an. Die einzelnen Stoffpaneele lassen sich verschiedenartig gestalten. Digitale Drucke, anspruchsvolle Gewebe, dezente und lebendige Muster, verschaffen jedem Raum seinen individuellen Wohncharakter.

Ideal auch als Raumteiler

Im System Silent Gliss 2760 wird wie beim Basismodell 2730 „Flex“ die neu patentierte Rollergeneration an einem flexiblen Paneelwagen eingesetzt, wodurch ein nahezu geräuschloser und leichtgängiger Lauf der einzelnen Paneele erreicht wird. Die Möglichkeit, die einzelnen Paneele geräusch- und mühelos um Kurven zu führen, eröffnet dem Produkt Flächenvorhang vielfältige und neue Verwendungsmöglichkeiten.

Auch für Büros und öffentliche Einrichtungen eignen sich Flächenvorhänge

Ein Paravent für das 21. Jahrhundert
DS-9050 von de Sede

Bereits seit dem 8. Jahrhundert kennt man die traditionellen, Byobu (Windwand) genannten, Stellwände aus Reispapier in Japan. Ausgehend von diesen Paravents hat Designer Philippe Bestenheider eine filigrane dreidimensionale Struktur entworfen. Der Aufbau besteht aus einem Metallrahmen, der mit einem Faserstoff aus Zellulose und Papier bespannt ist. Als reissfeste Bahnen um das Gestell gespannt, fungieren sie als flexible Scharniere. Das Material verleiht dem Objekt eine besondere Leichtigkeit.

Paravents in der Luxus-Variante

Mit seinen drei Elementen kann der Paravent DS-9050 linear, verwinkelt oder sogar sternförmig aufgestellt werden. Ein edles gestalterisches Element ist die handwerkliche Lederarbeit, die die Bespannung mit dem verchromten Rahmen verbindet. Der Paravent ist in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich.

DS 9050 kann in vielfältiger Weise eingesetzt werden

Die neuen Entwürfe von de Sede verbinden Eleganz, Handwerkskunst, Modularität und Funktionalität. Beim Versuch von de Sede die handwerkliche Tradition immer wieder neu zu interpretieren, stellt DS-9050 eine ganz besondere Ausdrucksform dar.


Skypak präsentiert British-Air-Art von Baz Pringle

Seit seinem Start im Jahre 2009 ist Skypak auf Höhenflug. Die Original Flugzeugtrolleys des kreativen jungen Newcomers haben einen rasanten Start hingelegt. Coole Designs, freche Outfits und ihr anspruchsvolles Innenleben haben den Dienstleistern der Airlines ein geniales Second Life verschafft.

Die Macher bei Skypak haben auf ihrer Suche nach Künstlern, die ihre wendigen Mini-Bars noch origineller machen, den gefeierten britischen Pop-Art-Künstler Baz Pringle für sich entdeckt. Der Londoner, der seit einigen Jahren in Kalifornien lebt, war als Designer bereits bei zahlreichen Top-Unternehmen erste Wahl. Seine Kreationen für BBC, T-Mobile, Motorola oder Disney, aber auch seine Portäts von Mick Jagger oder Russel Brand erregten internationales Aufsehen. Inspiriert von Musik und Filmen fand der britische Motion-Designer bei Skypak ein im wahrsten Wortsinne „bewegendes“ Betätigungsfeld. Schon zwei der rollenden Flugzeugtrolleys tragen die Handschrift des Pop-Artisten.

Picadilly Circus von Baz Pringle

Trolley Picadilly Circus zeigt ein sich kraftvoll aufbäumendes Pferd, ist eindeutig London-inspiriert und darf als eine Hommage an seine Heimat verstanden werden. Französisches Flair hat Pringles Kreation La Prochain Fois. Denn „Bis zum nächsten Mal“, sagt die Beauty auf dem Wagen und bringt so mit dem rollenden Room-Service einen gehörigen Schuss Extravaganz und Erotik ins Ambiente. Die vielen Fächer im Inneren eignen sich nicht nur gut als Schatzkammer für Kulinarisches, Dokumente, DVD- oder CD-Sammlungen, sondern auch für einen kleinen Wellness-Tempel. Die beiden neuen rollenden Kunstwerke, die Baz Pringle gestylt hat, besitzen also echtes Jet Set-Niveau.

La Prochain Fois von Skypak

Stilvolle Weihnachten: WIEN PRODUCTS Collection 2010

Erstklassige Verarbeitung, hochwertige Materialien und zeitlose Ästhetik sind zu Weihnachten gefragter denn je. Die WIEN PRODUCTS Collection vereint diese Qualitäten in sich. Sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Wiener Top-Unternehmen mit einigen der besten in Wien tätigen Designerinnen und Designern.

Die WIEN PRODUCTS collection ist das Ergebnis einer von der Wirtschaftskammer Wien angeregten Zusammenarbeit traditioneller Wiener Unternehmen mit aufstrebenden jungen DesignerInnen. Die mittlerweile fünfte Auflage des Erfolgsmodells reüssiert mit hochklassigen Produktlösungen.

"Area" für backhausen von Marie Rahm und Monica Singer

Für Backhausen begab sich das Wiener Designduo POLKA (Marie Rahm und Monica Singer) auf unbekanntes Terrain: Die Kollektion „Area“ setzt sich mit dem Thema Dreidimensionalität auf einem zweidimensionalen Medium auseinander. Mit dem effektvollen Entwurf möchte Backhausen vor allem ein designaffines Publikum ansprechen.

"Orbit" von Marco Dessi für Augarten

Dieses alltagstaugliche, vielfach einsetzbare Service spiegelt den Charme und die Eleganz des Traditionsunternehmens Augarten wider. Ein ideales Einsteiger-Geschenk in die Welt der gehobenen Tafelkultur. Schale, Suppenteller, Platzteller, Frühstücks- und Dessertteller, Platte, Tasse, Kanne, div. Größen von Marco Dessi designt.

"Leslie" von Soda Designers für Wittmann

Schon öfter haben Nada Nasrallah und Christian Horner von Soda Designers mit den Wittmann Möbelwerkstätten kooperiert, die ausschließlich mit externen DesignerInnen arbeiten. Im Rahmen der WIEN PRODUCTS Collection entwickelten sie einen Stuhl, der sich mit seinem perfekten Zusammenspiel von Formen und Farben und der Ausführung in Handarbeit perfekt in das Wittmann-Sortiment einfügt.

"Mercury Flash" von Thomas Kirchgrabner für Nin Prantner

Gemeinsam mit der Möbeldesignerin Nin Prantner – Inhaberin des gleichnamigen Wiener Möbeldesignstudios – entwarf Thomas Kirchgrabner die Tischleuchte „Mercury Flash“. Damit wagte sich Kirchgrabner, der für das Modehaus Liska die Pelz- und Avantgarde- Abendkleiderkollektion entwirft, auf gestalterisches Neuland. Qualitative und formale Langlebigkeit in Verbindung mit unkonventionellen Details zeichnen das Produkt aus.

 


Finnisches Glasdesign made in Murano

Im Rahmen seines Schwerpunkts Designgeschichte zeigt das WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der Bawag PSK vom 5. Oktober bis 13. November 2010 die Ausstellung FEUER UND EIS. Finnisches Glasdesign made in Murano.

Zu sehen sind rund 100 ausgewählte Glasobjekte aus der Sammlung des Suomen Lasi Museo (Finnisches Glasmuseum) in Riihimäki, Finnland. Die in der Ausstellung präsentierten Glasarbeiten wurden von den finnischen Designern Tapio Wirkkala und Timo Sarpaneva für die Muraneser Glasmanufaktur Venini entworfen.

Tapio Wirkkala, Bolle Entwurf 1966-67, Foto: Timo Syrjänen

Tapio Wirkkala (1915 – 1985) ist einer der wichtigsten Vertreter des modernen finnischen Designs. Seine Entwürfe in Glas, Holz und Silber erregten in den 50er und 60er Jahren internationales Aufsehen und bereiteten den Weg für den Erfolg des finnischen Designs.

Wirkkalas Kontakte zu Italien begannen mit persönlichen Freundschaften: mit den Architekten Gio Ponti – Herausgeber des Zeitschrift Domus – und Luigi Baldessari in Mailand. In Venedig lernt er den Glasproduzenten Paolo Venini kennen und beginnt ab 1959, für Venini zu entwerfen. Damit kumulieren die kulturell tradierten Stärken beider Länder – die starke Form- und Farbentradition des Nordens und die ätherische Finesse der venezianischen Glasbläser.

Timo Sarpaneva, Pilari 1990, Foto: Timo Syrjänen

Auch Timo Sarpanevas (1926 – 2006) Schaffen umfaßt mehr als vier Jahrzehnte. Ursprünglich als Grafiker am Institute of Industrial Art in Helsinki ausgebildet, beschäftigt er sich zu Beginn seiner Laufbahn mit Ausstellungs- und Grafikdesign. Mit seinen Entwürfen für erschwingliche Alltagsgegenstände setzt er einen Kontrapunkt zu seinen sonstigen, freien skulpturalen Arbeiten als Glasbildhauer, die nur für wenige Konsumenten erschwinglich waren. Sarpaneva entwirft Speiseservice aus Keramik, Edelstahl- und Gußeisen-Kochtöpfe oder Bestecke und wird drei Mal vom American Institute of Industrial Design ausgezeichnet. 400 seiner Objekte befinden sich in der Sammlung des Museums für angewandte Kunst in Helsinki.

Timo Sarpaneva, Kukinto 1990, Foto: Timo Syrjänen

In den 60er Jahren beginnen Tapio Wirkkala und Timo Sarpaneva für die Manufaktur Venini in Murano zu entwerfen. Interessant ist, daß das Glas, das bei Venini verarbeitet wird, andere technische Eigenschaften hat als das finnische. Es erstarrt langsamer als die für die maschinelle Verarbeitung entwickelte finnische Glasmasse, wodurch es länger formbar ist. Venedigs Glasmacher beherrschen souverän die traditionellen Techniken, was wiederum den Skandinaviern ermöglicht, mit neuen Formen zu experimentieren. Die Stärken der Finnen, ihr Umgang mit dem klaren farblosen Kristall und ihre kraftvoll straffe Formkultur beeindrucken die Italiener ebenso, wie sich die Länder des Nordens von der Leichtigkeit, der inspirierten Spontaneität und dem südlichen Farbverständnis der Muraneser angezogen fühlen.

Tapio Wirkkala, Coreano, produziert seit 1966, Foto: Timo Syrjänen

Die ca. 100 Objekte der vorliegenden Ausstellung, konzipiert vom Suomen Lasi Museo (Finnisches Glasmuseum) in Riihimäki, Finnland unter dem Originaltitel „Finns at Venini“, stammen aus Privatsammlungen und wurden durch Objekte des Museums ergänzt.

 

  • Eröffnung Montag, 04. Oktober 2010, 19 Uhr
  • Ort WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der BAWAG P.S.K.
  • Ausstellungsdauer 05. Oktober bis 13. November 2010
  • Öffnungszeiten Mo – Fr 9 – 17 Uhr, Sa 10 – 17 Uhr 

Eintritt frei für Kunden der BAWAG P.S.K. gegen Vorweis ihrer Kundenkarte


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