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Events - Ausstellungen - Messen - - Wohnen - Design - Interieur

Aktuelle Veranstaltungen und interessante Ereignisse aus den Bereichen Wohndesign, Interieur und Lebensstil, sowie Neuigkeiten von Designmessen, Vernissagen und branchenspezifischen Ausstellungen.

 


Das Glas der Architekten

Die Ausstellung DAS GLAS DER ARCHITEKTEN. Wien 1900–1937 rollt ein faszinierendes Kapitel des österreichischen Kunsthandwerks auf: Entwürfe junger Architekten übten einen epochalen Einfluss auf die Entwicklung des Kunstglases in der Wiener Moderne aus. Nach der erfolgreichen Präsentation in den Räumlichkeiten von LE STANZE DEL VETRO in Venedig 2016 wird die beeindruckende Schau zu Jahresbeginn 2017 im MAK gezeigt.

Ausstellungsansicht. Foto: Georg Mayer, Copyright: MAK

Die von Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik, kuratierte und gemeinsam mit LE STANZE DEL VETRO realisierte Ausstellung bietet erstmals eine Gesamtschau von über 300 Gläsern aus den letzten Jahrzehnten der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende der Ersten Republik. Das MAK präsentiert die Schau in räumlicher und zeitlicher Nähe zur Ausstellung GLÄSER DER EMPIRE- UND BIEDERMEIERZEIT. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian
Kuhn (MAK-Ausstellungshalle, 1. Februar – 17. April 2017) und lenkt damit parallel zu
handWERK. Tradiertes Können in der digitalen Welt (MAK-Ausstellungshalle,
14. Dezember 2016 – 9. April 2017) den Fokus auf Glas als einen wesentlichen
Werkstoff für Kunsthandwerk und Design in den verschiedensten Epochen.

Ausstellungsansicht. Foto: Georg Mayer. Copyright: MAK

Die Glasarbeiten in der Ausstellung werden um Entwürfe von Architekten der Wiener Moderne ergänzt sowie um Fotografien, die damalige Ausstellungen dokumentieren und so die außergewöhnliche Wirkung, die diese radikal modernen Objekte auf die Öffentlichkeit hatten, nachvollziehbar machen. Zeitgenössische Literatur und Kritiken verdeutlichen die Tragweite des Interesses der österreichischen Modernisten an Glas.

DAS GLAS DER ARCHITEKTEN. Wien 1900–1937

Eine Kooperation von MAK und LE STANZE DEL VETRO

Ausstellungsort MAK-Ausstellungshalle MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

Ausstellungsdauer 18. Jänner – 17. April 2017


imm cologne 2017

Für einen schwungvollen Start ins Möbeljahr 2017 sorgt im Jänner wieder die Leitmesse der Branche – die imm cologne. Mit voraussichtlich an die 1.200 Unternehmen aus 50 Ländern präsentiert sich das Messe-Duo aus imm cologne und LivingKitchen 2017 als eine breit aufgestellte, vielseitige Produktschau und repräsentiert den aktuellen Stand an Einrichtungstrends. Gezeigt werden über 100.000 Möbel und Einrichtungsgegenstände, davon etwa ein Drittel absolute Neuheiten.

Aufnahme von der imm 2016. Stand: Luxy. Foto: Oliver Wachenfeld

Einige schon jetzt bekannte Neuheiten zeugen von einer allgemeinen Sehnsucht nach klassischen Formen, die frei von stilistischen oder räumlichen Bindungen genutzt werden können. So werden Sofas gerne auf der Terrasse platziert, klassische Teppiche in modernem Ambiente inszeniert und Arbeitsplätze und Stühle mobil eingesetzt. Alte Formen werden in neuen Materialien (wie etwa Tencel), neue Formen in alten Materialien (wie Wolle, Marmor, Holz und Korbgeflecht) realisiert.

"Das Haus" wird 2017 von Todd Bracher inszeniert. Foto: © Koelnmesse GmbH. Modell: Todd Bracher

Ein wichtiger Programmpunkt in Sachen Zukunft des Wohnens wird auch heuer wieder "Das Haus" sein. In diesem Jahr wird es vom US-amerikanischen Produktdesigner Todd Bracher gestaltet. “Das Haus” ist eine Plattform für Wohnexperimente, die sich zwischen Installation und “echtem” Leben bewegt. “Das Zuhause stellt eine elementare Synthese aus Bedürfnissen und Funktionen dar, ganz darauf abgestimmt, seine Bewohner in ihrem Alltagsleben und in ihrer Entwicklung zu unterstützen”, versteht Bracher das Thema von „Das Haus“. In dem ganzheitlichen Projekt, das sowohl Architektur als auch Interior und Produktdesign umfasst, verfolgt er konsequent seinen klassischen Gestaltungsansatz: Komplexität auf ihre einfachsten Elemente und Funktionen zu reduzieren. „Warum wählen wir einen bestimmten Lebensstil?“, fragt der 41-Jährige und kündigt an: „Wir werden die Vorstellung davon, was zeitgenössisches Wohnen ausmacht, infrage stellen, indem wir die Grundlagen überdenken, die das Heim definieren, und uns ansehen, ob sie den Anforderungen der heutigen Welt entsprechend ausgelegt sind.“

Todd Bracher. Foto: © Koelnmesse GmbH/Lutz Sternstein

Die diesjährige imm cologne findet vom 16.01. bis 22.01.2017 auf dem Kölner Messegelände, aber auch an vielen Orten in der Rheinmetropole selbst statt.


Designwald der NÖ Tischler

Gutes Design begeistert immer wieder. Grund genug für die niederösterreichischen Tischler den Besuchern auf der Messe HausBau + EnergieSparen vom 20. bis zum 22. Jänner 2017 in Tulln auf 500 m2 einen Designwald zu präsentieren. Es duftet nach Holz. Man spürt den Ideenreichtum dieser Branche und sieht, wie Wohnträume Flügel bekommen und mit modernem Handwerk dingfest gemacht werden.

Kreativtischlerei ARTner. Foto: Robert Herbst

Im Designwald begibt man sich auf eine Reise durch die schönen Dinge dieser Welt und begegnet Menschen, denen es ein Anliegen ist, aus duftendem Holz und edlen Materialien Kunstwerke für den Alltag zu schaffen, die durch Funktionalität und Ästhetik überzeugen. Besonders junge Besucher und handwerksaffine Menschen werden nicht umhinkommen, sich den Ausführungen des Korbflechters zu widmen. Live vor Ort werden Thonetstühle geflochten.

Holzbadewanne der Tischlerei Balubad

Was macht gutes Design aus? Wie unterscheidet sich Tischlerqualität von Massenware? Zu diesen und anderen Themen diskutieren in Halle 3 (Stand 379) jeweils um 15 Uhr führende Architekten und Tischler im Rahmen der Messe. Die Diskussion dauert 30 Minuten , findet an allen Messetagen statt und endet mit einem Sofortgewinnspiel, bei dem ein Gutschein im Wert von 50 Euro und ein Kochbuch von DER FLOH in Tulln gewonnen werden kann. Jeweils um 11 Uhr startet eine Diskussion zum Lehrberuf Tischler und Tischlereitechniker. Sehr oft schon waren Teilnehmer aus Niederösterreich bei den World Skills und anderen Bewerben erfolgreich und hier berichten „Weltmeister“ von ihren Erfahrungen.

1800 Tischler gibt es in Niederösterreich. Die Bandbreite der Leistungen ist enorm. 20 davon werden in Tulln ausstellen.


Dieter Rams. Modular World

Dieter Rams (*1932) ist einer der einflussreichsten deutschen Designer der letzten Jahrzehnte. Seine Entwürfe für die Firma Braun sind legendär, seine Thesen über Design heute aktueller denn je. Vom 18. November 2016 bis 12. März 2017 präsentiert das Vitra Design Museum im neu eröffneten Vitra Schaudepot eine Ausstellung über Rams‘ Werk. »Dieter Rams. Modular World« zeigt eine Auswahl der von Rams entworfenen Möbel und Elektrogeräte, darunter Schlüsselwerke wie der Schneewittchensarg und das Regalsystem 606. Ergänzt wird die Schau durch historisches Bildmaterial und ein Video-Interview, in dem Rams seine Gestaltungsphilosophie erläutert.

Dieter Rams. Foto: Michael Kretzer

»Dieter Rams. Modular World« ist die erste Ausstellung, die vor allem Rams‘ Möbelentwürfe in den Blick nimmt. Dabei wird deutlich, wie eng diese Entwürfe mit seiner Gestaltungsphilosophie verbunden sind. Deren Essenz – Einfachheit, Ehrlichkeit, Zeitlosigkeit – fasste er in seinen »Zehn Thesen zum Design« zusammen, die er ab den 1970er Jahren entwickelte. Darin schrieb er unter anderem: »Gutes Design ist langlebig. Es hat nichts Modisches, das schnell veraltet wirkt. Damit unterscheiden sich gut gestaltete Produkte tiefgreifend von kurzlebigen Trivial-Produkten einer Wegwerfgesellschaft, für die es heute keine Berechtigung mehr gibt«. Ausgangspunkt dieser Überlegungen war also eine grundsätzliche Konsumkritik, die Rams veranlasste, neue Ziele für den Umgang mit Design zu formulieren – und dies lange bevor Nachhaltigkeit zum Modewort wurde.

Weltempfänger T 1000. Foto: Andreas Sütterlin

Rams‘ Entwürfe sind gekennzeichnet durch Reduktion und Schlichtheit, gemäß seiner Maxime »Gutes Design ist so wenig Design wie möglich«. Dabei geht es ihm weniger um Askese, sondern um ästhetische Nachhaltigkeit. Seine Regale, Stühle, Sessel und Tische sind so funktional und neutral gestaltet, dass sie variabel einsetzbar sind – ob in Wohnzimmer, Küche, Büro oder öffentlichen Räumen – und auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit ihrer Zeitlosigkeit sind Rams‘ Entwürfe Musterbeispiele für nachhaltiges Gestalten und beeinflussen Designer bis heute.

Stuhlprogramm 622. Foto: Christoph Sagel. Courtesy: APPEL DESIGN GALLERY, Berlin

50 Jahre Bramac

50 Jahre Bramac – ein Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde. Das Unternehmen lud am 16. September geladene Gäste zum Jubiläumsfest und am 17. September die regionale Bevölkerung zum Tag der offenen Tür nach Pöchlarn.

v.l.n.r.: Bürgermeister von Pöchlarn Franz Heisler, Bramac Geschäftsführer Michael Utvary und Bramac Gründer Alexander Maculan. Foto: Richard Tanzer

Im Jahr 1966 wurde der erste Baustein für das Unternehmen Bramac gelegt: Braas & Co sowie Hofman & Maculan gründeten das Unternehmen „Bramac Dachsteinwerke GmbH“ in Pöchlarn. Damit begann die Erfolgsgeschichte: Expansion in CEE sowie Joint Ventures, der Einstieg in den Solar-Bereich und die Entwicklung der Protector Plus Oberfläche sowie des 7 Grad DachSystems setzten Meilensteine für das Unternehmen.

50 Jahre Bramac: Landesrätin Petra Bohuslav lobt den Erfolg des niederösterreichischen Unternehmens. Foto: Richard Tanzer

In einem großen Festzelt wurde am Freitag mit zahlreichen Kunden, Partnern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft wie Finanzminister Hans Jörg Schelling und Landesrätin Petra Bohuslav das langjährige Bestehen gefeiert. Am Tag darauf nutzten bis zu tausend Besucher und Mitarbeiter beim Tag der offenen Tür das abwechslungsreiche Rahmenprogramm wie Werksführungen, Kinderprogramm sowie das kulinarische Angebot.

Fotos: Bramac


Design und Innovation. Neue BSH Stilarena

Ein Woche lang wurde das neue Design des BSH Schauraums Stilarena in Wien gebührend gefeiert. Vertriebs- und Geschäftspartner der BSH sowie die Presse konnten in die Markenwelten von Bosch, Gaggenau, Neff und Siemens eintauchen und sich über die Neuheiten im Trainings- und Beratungszentrum informieren.

Die Bosch-Markenwelt in der neuen Stilarena.

Der Showroom der Marken Bosch, Gaggenau, Neff und Siemens erstrahlt nach Abschluss des letzten Bauabschnitts in neuem Glanz. Die neue Stilarena bietet auf 1.200 m2 stilsicheres Design und einen idealen Ort für Kunden sich umfassend zu informieren und auch begeistern zu lassen. Ganz nach der BSH Next Level Strategie, die Konsumentenorientierung, Markendifferenzierung und digitale User Experience ins Zentrum stellt. „Durch die Neugestaltung können wir diese Punkte zur Gänze erfüllen. Speziell die ausgearbeitete Markendifferenzierung durch eigens inszenierte Markenwelten und die Verknüpfung mit digitalen Features wie einem eigenen Food Blog machen unseren neuen Schauraum zu einem Erlebnis für den Kunden und zu einem innovativen Trainingszentrum für unsere Händler“, erklärt Michael Mehnert, Geschäftsführer BSH Hausgeräte Österreich.

Workshop im Rahmen der BSH-Eröffnungshausmesse.

Für die architektonische Umsetzung zeichnet Matthias Siegert vom Büro VON M verantwortlich. „Wir haben erkannt, dass das Zusammenkommen und gemeinsame Erleben für Kunden, das sogenannte Gathering, einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Dies zieht sich auch durch das Konzept der Stilarena. Das Soziale, also der Kontakt zum Kunden, das Miteinander wird fokussiert.“ Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, wobei jede der vier Marken auf seine ganz eigene Art und Weise die Emotionen ansprechen soll. Diese jeweilige Individualität galt es, herauszuarbeiten.

Kochen mit der Neff-Profiköchin Anna Walcher.

Die gesamte Gestaltung der Stilarena ist darauf ausgerichtet, dass sich jeder Besucher/jede Besucherin von den Marken inspirieren lässt. Die in Zukunft stattfindenden Kochkurse bieten dazu eine weitere Plattform. Michael Mehnert vergleicht es mit dem Autokauf: „Kunden wollen Qualität zum Anfassen. Zuerst macht der Kunde eine Probefahrt und wird dann durch Emotionen und Fakten zur Kaufentscheidung geleitet.“ Neben den Kochkursen und Kochvorführungen werden auch interne und externe Veranstaltungen in der Stilarena angeboten, um die Kunden von den Premiumprodukten zu überzeugen.

Das Publikum spitzt die Ohren, wenn Siemens-Profikoch Robert Dorr erklärt.
Die Gaggenau-Markenwelt in der Stilarena.

Fotos: © BSH Hausgeräte Österreich


Trendbarometer: Wohnen & Interieur 2016 in Wien

Von 5. bis 13. März 2016 findet die „Wohnen & Interieur 2016“ in der Messe Wien statt. In den insgesamt neun Messetagen zeigen rund 500 Aussteller aus dem In- und Ausland die neuesten Wohntrends und alles rund um das Thema Wohnen. Die „Wohnen & Interieur“ fängt mit vielen Neuerungen das visuelle Spannungsfeld zwischen Mensch und Mobiliar, zwischen Lifestyle und Spirit ein. Anschauungen spiegeln sich in Lebenswelten wider, die ihrerseits manch gesellschaftliche Umpolungen zeigen.

Ab 5. März im Messezentrum Wien - die Wohntrends des Jahres. Foto: Reed Exhibitions Messe Wien / David Faber

Keine Angst vor klarer Fläche - so lautet eine der wichtigsten Trendaussagen des Veranstalters, der Reed Exhibitions Messe Wien – hell, weitläufig, lichtdurchflutet. Transparenz schafft luftige Leichtigkeit. Die klare Fläche verbindet sich mit dem rechten Winkel, und so wird der Kubus zur wichtigsten Form. Kubistische Wohnwände, kantige Dielenelemente – kompakt oder versetzt angebrachte Einzelkuben, rechteckige Badewannen, würfelige Sitz- und Besprechungsmöbel wie gewohnt in Schwarz.

Foto von der Wohnen & Interieur Messe 2015. Copyright: www.christian-husar.com

Da die Natur als der größte Designer ein gewichtiges Wort mitredet, spielen Hölzer eine große Rolle und sie zeigen sich, selbst wenn sie formal streng gearbeitet sind, in all ihrer Maserung, ihrer Individualität, ihrer Gewachsenheit – dabei ist die Maserung oft das einzige Muster im Raum. Fronten von Wohnmöbeln und von Küchenschränken bekennen sich zum Material, und Gegensätze, etwa Holz plus getönte Glanzglasflächen heben den starken Charakter der Stofflichkeit noch hervor.

Aufnahme von der Vorjahresmesse in Wien. Copyright: www.christian-husar.com

Keramik, Kork und gebürstetes Glas gelten als beliebte Materialien für Wohnaccessoires. Und eine Vielfalt von Lampendesigns erwartet die BesucherInnen auch 2016 - natürlich vieles à la 1960er Jahre, etwa die hochbeinigen Stehlampen mit kleingrafisch gemustertem Lampenschirm. Große Effekte werden durch klug kalkulierte und planerisch berechnete indirekte Beleuchtungen erzeugt. Dadurch erhalten Formen, Strukturen und Materialien ihre Ausstrahlung. Schließlich, ganz wichtig - Solitärmöbel, die absolut im Trend liegen, werden ins rechte Licht gerückt. Die „Wohnen & Interieur“ in der Messe Wien hat am Samstag und Sonntag (5. und 6. März) und von Mittwoch bis Samstag (9. bis 12. März) jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am Montag und Dienstag (7. und 8. März) von 12.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag (13. März) von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Impression von der Wohnen & Interieur aus dem vergangenen Jahr. Copyright: www.christian-husar.com

Ein Kontinent des Designs - Making Africa

In einer großen Ausstellung rückt das Vitra Design Museum ab März 2015 das zeitgenössische afrikanische Design in ein neues Licht. "Making Africa – A Continent of Contemporary Design" zeigt anhand der Arbeiten von über 120 Künstlern und Designern, wie Design die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen des Kontinents begleitet und fördert. Sie präsentiert Afrika als Experimentierfeld, von dem aus neue Ansätze und Lösungen in die Welt gehen – und als Triebfeder für eine neue Diskussion, was Design im 21. Jahrhundert leisten kann.

Omar Victor Diop, »Aminata«, Fotografie aus der Serie »The Studio of Vanities«, 2013, © Victor Omar Diop, 2014, Courtesy Magnin-A Gallery, Paris

Heute gibt es 650 Millionen registrierte Mobiltelefone in Afrika, mehr als in Europa oder in den USA. Viele dieser Geräte haben Internetzugang und schaffen so eine Plattform für Kommunikation und Informationsaustausch. Dieses Tor zur Welt hat den Perspektivwechsel ermöglicht, der im Zentrum der Ausstellung "Making Africa – A Continent of Contemporary Design" steht. Die Ausstellung richtet ihr Augenmerk folglich auf eine neue Generation von afrikanischen Unternehmern, Denkern und Gestaltern. Als "digital natives" sprechen sie ein globales Publikum an und legen dem Rest der Welt eine neue Sicht auf Afrika nahe. Sie arbeiten häufig in mehreren Disziplinen gleichzeitig und brechen mit althergebrachten – oft von westlichen Sichtweisen geprägten – Definitionen von Design, Kunst, Fotografie, Architektur oder Film.

Mário Macilau, »Alito, The Guy with Style«, aus der »Moments of Transition« Serie, 2013, Fotografie, Foto: © Mário Macilau, courtesy Ed Cross Fine Art Ltd, London

"Making Africa" präsentiert eine Vielfalt an Arbeiten in den unterschiedlichsten Medien, etwa die Brillenskulpturen des kenianischen Künstlers Cyrus Kabiru, die Möbel des malischen Designers Cheick Diallo und die Fotografien von Mário Macilau aus Mosambik und J.D. ̓Okhai Ojeikere aus Nigeria. Sie zeigt die Architektur von Francis Kéré, David Adjaye und Kunlé Adeyemi, die markanten Stadtmodelle aus Pappe von Bodys Isek Kingelez, oder die animierten Kurzfilme des in Berlin lebenden Südafrikaners Robin Rhode. Was all diese Werke verbindet ist die Tatsache, dass sie Fragen der materiellen Kultur und Alltagsästhetik – kurzum: des Designs – thematisieren. Sie zeigen, dass Design in Afrika viel umfassender verstanden wird als in westlichen Kulturkreisen – und wie gerade dieses Verständnis zukunftsweisende Gestaltungsansätze hervorbringt.

Vigilism, »Idumota Market, Lagos 2081A.D.« aus der »Our Africa 2081A.D.« Serie, Illustration für die Heritage Menswear Kollektion von Ikiré Jones, 2013, © Olalekan Jeyifous & Walé Oyéjidé

Making Africa – A Continent of Contemporary Design

14.03. – 13.09.2015

Vitra Design Museum, Weil am Rhein


EOOS im MAK

Unter dem Titel EOOS zeigt das MAK anlässlich des 20-jährigen Bestehens die erste große Werkschau des gleichnamigen österreichischen Designstudios und gibt Einblick in dessen poetisch-analytischen Entwurfsprozess. Das von EOOS im Jahr 2014 gestaltete MAK DESIGN LABOR bildet den Rahmen für einen Ausstellungsparcours, der die vielschichtige Entwurfspraxis der Studiogründer Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gruendl veranschaulicht. Interventionen in allen Laborbereichen und zahlreiche Produkt- und Raumentwürfe spüren ihrer konsequent reduzierten, zwischen Archaik und Hightech verorteten Designsprache nach.

MAK-Ausstellungsansicht 2015, EOOS, MAK DESIGN LABOR. Foto: MAK, Georg Mayer

Ihr 1995 gegründetes Studio nannten Bergmann, Bohmann und Gruendl bewusst EOOS, nach einem der Zugpferde des in Ovids poetischem Meisterwerk Metamorphosen am Firmament rasenden Sonnenwagens. EOOS zählt mit über 130 internationalen Designpreisen, darunter der renommierte Industrie-Designpreis Compasso d’Oro für das mit Matteo Grassi entwickelte Sitzsystem Kube (2004), zu den weltweit erfolgreichsten Designstudios. Besonderen Wert legen die Designer auf eine Vielzahl technischer Patente, die verdeutlichen, dass sich das Studio nicht mit Standardlösungen zufrieden gibt.

MAK-Ausstellungsansicht 2015: EOOS, MAK DESIGN LABOR, EOOS-Entwurfsprozess für den Sessel Crosshatch für GEIGER und Herman Miller Collection 2014. Foto: Paul Prader

„Zwischen verbrennen und verloren gehen spielt sich alles ab“, beschreiben sie ihr Entwurfspathos, das teilweise langjährige KundInnen wie ALESSI, ARMANI, adidas, bulthaup, DEDON, DURAVIT, LAMY, Herman Miller, KEILHAUER, WALTER KNOLL oder ZUMTOBEL schätzen. Für EOOS ist die „Poetische Analyse“ das Originäre an ihrem Designansatz, worunter sie keine Ideologie verstehen, sondern ein Werkzeug für den Entwurf.

Bill and Melinda Gates Foundation: Blue Diversion Toilet, Feldversuch-Nairobi, 2014. Foto: EOOS Eawag

„Rituale, intuitive Bilder und Geschichten dienen als Ausgangspunkt oder Referenz für unsere Arbeits- und Denkweise“, so EOOS. Der auf jeden Auftrag abgestimmte theoretisch-philosophische Diskurs ist ihnen im Designprozess ebenso wichtig wie der funktional-ergonomische, materialtechnologische und formalästhetische Feinschliff. Die Ausstellung im Wiener MAK läuft noch bis 17. Mai 2015.


Rolf Benz wird 80

Am 13. September 2013 feiert Rolf Benz seinen 80. Geburtstag. Seit den sechziger Jahren hat der Pionierunternehmer als Visionär und aktiver Bürger den weltweiten Ruf der deutschen Möbelindustrie entscheidend mitbegründet und Geschichte geschrieben. Bereits mit 26 Jahren wagt der Nagolder mit der Produktion von Möbelgestellen für die Firma Gabelmann den ersten Schritt in die Selbständigkeit. 1964 gründet er das Unternehmen bmp Benz Möbel Programme, 1974 tritt er mit der eigenen Marke Rolf Benz auf den Markt. Diese wird in den folgenden Jahrzehnten zu einer der erfolgreichsten und bekanntesten Marken für hochwertige Polstermöbel weltweit.

Rolf Benz - ein stiller Star des Mittelstandes

Mit der Entwicklung der ersten variablen Anbaugruppe – der legendären „Addiform“ - revolutioniert er die Wohnbranche. Mit untrüglichem Gespür und Instinkt für den Zeitgeist, mit Risikobereitschaft und dem Gestaltungswillen als Antriebskraft verändert Rolf Benz das Wohnen – die Benz-Ecke vermittelt ein neues Wohngefühl, sie entspricht dem neuen Leben des gemütlichen Zusammenseins mit der Familie zum Reden und Fernsehen.

Im Jahre 1993 kauft die Familie Benz die Walter Knoll GmbH & Co. KG – die älteste deutsche Polstermöbelfirma und Ikone deutscher Möbelgeschichte. Seitdem wächst das Unternehmen kontinuierlich - seit 2001 als AG & Co. KG - hat seine Leistung verzehnfacht und gehört heute zu den führenden Herstellern im internationalen Premiumsegment des Einrichtens. Hier ist Rolf Benz Aufsichtsratsvorsitzender, hier ist sein Rat als Möbelkenner und Visionär nach wie vor gefragt.


Rossin-Möbel auf isländischer Briefmarke

Schon seit ein paar Jahren ist der Südtiroler Polstermöbelhersteller Rossin in Island erfolgreich. Das Sofamodell Dimon, designed von der isländischen Designerin Erla Sólveig Oskarsdóttir ziert nun sogar die 165 ISK Briefmarke. Aufgrund seines besonderen Designs wurde das Modell Dimon auch für das Designmuseum Hönnunarsafen in Reykjavik ausgewählt. Ebenso vertraute das weltbekannte Konzerthaus Harpa dem Südtiroler Polstermöbelhersteller und wählte für seine öffentlichen Bereiche dieses Rossin-Modell.

Briefmarke mit Sofa

„Der Küste Reykjaviks entlang laufend bewunderte ich die weit entfernten Berge, die sich durch ihre unterschiedlichen weichen Hügel und scharfen Kanten voneinander unterscheiden. Das war die Inspiration für dieses Sofa. Es sollte weich mit klaren Linien sein.“, so Erla Sólveig Oskarsdóttir, die als freie Designerin für Rossin und verschiedene andere Hersteller in Europa und den USA arbeitet und als bekannteste Designerin Islands gilt.

Designerin Erla Sólveig Oskarsdóttir, Direktorin des Designmuseums: Harpa Pórsdóttir, Geschäftsführer Rossin: Klaus Pomella

Wien feiert Gio Ponti

Die Ausstellung “Die von Gio Ponti bewohnten Häuser. Experimente häuslichen Lebens und Architektur zum Wohnen und Arbeiten” präsentiert eine Möbelkollektion und eine Reihe von Briefen, Familienfotos und Videos, die den modernen Charakter eines der wichtigsten Protagonisten des Designs des 20. Jahrhunderts bezeugen: Gio Ponti. Diese Schau ist noch bis zum 14. Juni im Italienischen Kulturinstitut in Wien zu sehen.

Diese nun in Wien gezeigte Ausstellung wurde ursprünglich für den Salone del Mobile 2012 realisiert und von der Architektenkammer Mailand, von Muse und von Molteni&C unterstützt. Nach Mailand, Rom, Venedig, Brescia, London und Paris gelangen die Einrichtungsgegenstände nach dem Design von Gio Ponti aus den Jahren zwischen 1935 (Stuhl für den ersten Palazzo Montecatini) und den 50er Jahren (Bücherregal, Kommode, Abstelltisch, Rahmen und Teppich für das Hause Ponti in Via Dezza in Mailand, 1956-57) nun auch nach Wien.

Gio Ponti war Architekt und Designer, Begründer der Zeitschrift “Domus” und “Stile” und des Preises Compasso d’Oro, Schriftsteller und Dozent an der Technischen Hochschule Mailand sowie Goldmedaillen- Träger der Akademie für Architektur in Frankreich.

Vivere alla Ponti

noch bis zum 14. Juni 2013

Italienisches Kulturinstitut Wien, Palais Sternberg

Ungargasse 43, 1030 Wien

Öffnungzeiten Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr


interzum 2013 - Materialien, Werkstoffe, Design

Die Weltleitmesse interzum in Köln ist für die Möbelzulieferindustrie und den Innenausbau das wichtigste Branchenereignis, um neu entwickelte Produkte erstmalig einem großen Publikum vorzustellen und die Resonanz auf Produktstudien zu testen. Viele Aussteller passen sich dem zweijährigen Turnus der Kölner Messe an, um entscheidende Innovationen auf den Markt zu bringen. So wird es auch von heute an bis zum 16. Mai 2013 wieder sein.

resopal auf der letzten interzum in Köln

Jedes der drei Angebotssegmente „Materials & Nature“, „Function & Components“ sowie „Textile & Machinery“ bietet eine großflächige Piazza mit einem thematischen Schwerpunkt. Auf der Piazza „Materials & Nature“ in Halle 6 werden Echthölzer und Dekore zum Entdecken mit allen fünf Sinnen präsentiert. Im Vortragsbereich stellen Referenten Themen wie 3D-Druck, Lasertechnik in der Kantenverarbeitung, Dekor-Trendfarben oder Smart Materials vor.

alba Halbfertigfabrikate für Polstergestelle

Auf der Eventfläche in Halle 10.1, die das Segment „Textile & Machinery“ inszeniert, wird auf rund 4.500 Quadratmetern die textile Produktionsphase einer Autositz-Herstellung gezeigt – mit allen Maschinen, die dazugehören. Nicht zuletzt wird im Bereich „Function & Components“ speziell für Architekten und Designer die Piazza „innovation of interior“ gestaltet, die mit ihrer Lounge und der Sonderfläche „Smart Materials“ die Bedürfnisse dieser Besuchergruppe anspricht.

Klebe Lichtsysteme

Fotos: kölnmesse


Neues Messeformat für Technik und Design
DX in London

Technik und Design entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit und dort, wo sie zusammentreffen, entsteht Zukunftsweisendes. So wie in London, wenn vom 19. bis zum 21. Mai das neue Messeformat DX an den Start geht. Im Rahmen der May Design Series treffen sich dort die neugierigsten Trend-Taktgeber der Interior- und Technologiebranche. Denn gerade diese beiden Disziplinen befruchten sich ideal und liefern so neue Gestaltungsansätze.

PAVOS ist eine der Neuheiten, die Schulte Design auf der DX in London zeigen wird

Flagge zeigt dort auch Schulte Design aus Krefeld. Die Designmanufaktur präsentiert die kürzlich auf der imm cologne 2013 erfolgreich vorgestellten Tisch-Neuheiten Globe, Pavos und Solid. Außerdem hat der Designer und Unternehmer Franz-Josef Schulte die Bank Gerrit im Messegepäck. Aus gutem Grund: Erst kürzlich hat Wallpaper die Massivholzbank mit dem begehrten Wallpaper Award in der Kategorie Domestic Design ausgezeichnet.

Bank Gerrit

Außer Schulte Design zählt auch Rolf Benz zur deutschen Delegation in der königlichen Hauptstadt. Internationale Brands wie Lignet Roset, Viaduct, Hitch Mylius und Deirdre Dyson stellen ebenfalls auf dem Event in ExCel, einem 2000 eröffneten Messegelände in den Royal Docks aus. Das ExCel-Gelände ist 400.000 qm groß und befindet sich am nördlichen Quai des Royal Victoria Dock.

Globe von Schulte Design

Die Organisatoren setzen große Hoffnungen in das neue Format und haben mit einem umfangreichen Rahmenprogramm mit hochkarätigen Seminaren und viel Design-Prominenz (u.a. Karim Rashid) die Weichen auf Erfolg gestellt.

Mehr Infos:


NWW auf der ICFF New York 2013

Der Premium-Möbelhersteller Neue Wiener Werkstätte präsentiert auf der ICFF New York ausgewählte Designer-Stücke im Rahmen der österreichischen Gruppenausstellung “Surprisingly Ingenious”: Lounge Chair “FX10” und “M3 Chair” von Designer Thomas Feichtner sowie die “Hockerbank” von Designerin Johanna Dehio. Und zeigt damit gelungene Verbindungen von traditionellem Handwerk und innovativem Design.

FX10 von Thomas Feichtner für die NWW

“Es ist besser, zehn Tage an einem Produkt zu arbeiten, als zehn Stück an einem Tag herzustellen. Genau darin sehen wir das Problem der heutigen Massenproduktion: Kreative Werte und Individualität des Produktes gehen verloren. Im Geiste der historischen Wiener Werkstätte versuchen wir dem entgegenzuwirken und gutes Handwerk mit gutem Design zu verbinden”, sagt Geschäftsführer und Teil der Unternehmerfamilie Stefan Polzhofer.

Der M3-Chair von Thomas Feichtner

Die Modelle FX10 und M3 Chair sind Entwürfe des vielfach ausgezeichneten, österreichischen Design-Staatspreisträgers Thomas Feichtner. Beide Möbel verbindet eine geometrische Formensprache als typische Handschrift des Designers. Entgegensetzt zum geschlossenen Körper des FX10, ist der M3-Chair dabei eine offene, freitragenden Konstruktion aus Holz.

Die Hockerbank von Johanna Dehio

Die Hockerbank der deutschen Designerin Johanna Dehio ist ein Gewinnerprojekt des NWW Design Award 2012. Das Produkt schärft den Blick für Ästhetik von situativ entstandenen Lösungen und vermittelt das Gefühl von Offenheit und Leichtigkeit.

Neue Wiener Werkstätte auf der ICFF New York von 18.-21. Mai 2013 The Jacob K. Javits Convention Center of New York 655 West 34th Street New York, NY 10001 Austrian Pavilion, Halle 1, Stand 1018.


Wie Unternehmen von Design profitieren

Der vierte European Design Business Dialogue (EDBD) findet heuer am Eröffnungswochenende des Designmonat Graz 2013 von 02. bis 04. Mai statt und geht erstmals im Wiener designforum und in der Alten Universität Graz über die Bühne. Die internationale Konferenz für Wirtschaft und Design wird von designaustria und der Creative Industries Styria veranstaltet und wartet mit namhaften VertreterInnen globaler Spitzenunternehmen auf. Darunter Airbus-Chefdesigner Paul Edwards, Kone- Art-Director Anne Stenros und Raymond Turner für den Sanitärausstatter Roca.

Eternit / Basso, Design: Thomas Feichtner

Ebenfalls am Podium zu sehen sind unter anderem Eternit-Design-Manager Stefan Berger, der Produktdesigner Thomas Feichtner sowie die Autoren des Buchs „Die Wutbürger“, Eugen M. Schulak und Rahim Taghizadegan. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen anschauliche Beispiele, wie Unternehmen und Organisationen vom richtigen Umgang mit Design profitieren.

Airbus A350 dome

„Auf europäischer Ebene wird Design heute als wesentlicher Faktor für wirtschaftlichen Erfolg anerkannt. Trotzdem herrscht nicht selten Unsicherheit, wie man Design erfolgreich im Betrieb verankert, sodass die Wahrnehmung über Styling hinausgeht“, sagt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Creative Industries Styria. designaustria- Geschäftsführer Severin Filek ergänzt: „Wir möchten mit hochwertigen Vorträgen und Workshops EntscheidungsträgerInnen entsprechende Anregungen von internationalen ExpertInnen mitgeben.“

KONE / Nouveau Clamour

Rassen | Dogmen | Religionen - Vernissage im Stilwerk Wien

In seinem 2010 entstandenen Zyklus RASSEN | DOGMEN | RELIGIONEN zeigt C.F.J.König die unüberwindlich und gegensätzlich scheinende Problematik dieser Themenkomplexe auf. Die großen, auf zwanzig 1x1m Leinwänden dargestellten Köpfe von Menschen verschiedener Rassen und der Versuch, den fünf großen Weltreligionen ein Gesicht zu geben ist ihm ausnahmslos gelungen. Zu sehen sind diese Bilder in der "EDITION WERBACH - BILDER MIT FORMAT" im Design Tower Vienna. Die Vernissage findet am 11.4.2013 um 19 Uhr statt.

Bei näherer Betrachtung dieser Werke wird die Gegenüberstellung von Rassen und Religionen immer klarer und aussagekräftiger. Ein Gemälde mit einem Kind fällt aus der Rolle: Noch unbeeinflusst blickt es in sich ruhend offen und vorurteilsfrei in die Welt. Das verwendete Material der Reproduktionen ist Mirror - Dibond. Durch die Verkleinerung gegenüber dem Originalformat verdichten sich die Bilder und erhalten durch die spiegelnde Oberfläche einen eigenständigen Charakter. Wie im Alltagsleben verändert jede Neupositionierung des Betrachters das Erscheinungsbild des Sujets und reflektiert gleichzeitig die Umgebung. Die Edition hat eine Gesamtauflage von 333 Stück.

VERNISSAGE AM DONNERSTAG DEN 11.4.2013 UM 19.00 UHR EDITION WERBACH - BILDER MIT FORMAT Design Tower Vienna - stilwerk - EG - Showroom 04 1020 Wien, Praterstraße 1 - Tel. 06991 555 00 55

 

 

 


Das Zentrum der Möbelwelt

Im April blickt die Möbelwelt nach Mailand. Vom 9. bis zum 14.4. wird die norditalienische Metropole einmal mehr zum Zentrum der internationalen Interieur-Branche. Bei aller Internationalität ist der Salone Internazionale del Mobile aber vor allem eines: Eine Beweisführung der Vorrangstellung italienischen Designs. Erstaunlich ist der Umfang des Spektakels, das neben der Sonderschau Euroluce und dem SaloneUfficio mit zahlreichen Nebenevents zu Design, Kunst und Kultur sowohl auf dem Messegelände als auch in der Stadt selbst aufwartet.

Foto von der Mailänder Möbelmesse 2012

"Milan: interiors of tomorrow" lautet der Wahlspruch der 52sten Ausgabe der Mailänder Möbelmesse, die auch im Jahr 2013 die Trends vorgeben wird. Über 300.000 Besucher aus 160 verschiedenen Ländern werden vom Veranstalter erwartet. Im Kern der Messe werden über 2500 Aussteller ihre Neuheiten präsentieren.

Beim enormen Umfang der Ausstellung empfiehlt es sich für Besucher mit Plan vorzugehen

Die sechzehnte Ausgabe der Plattform für Designer unter 35 Jahren, der SaloneSatellite (in den Pavillons 22-24) läuft in diesem Jahr unter dem Titel "Craftsmanship & Design: Together for Industry" und ist eine hervorragende Gelegenheit für den kreativen Nachwuchs sichtbar zu werden und sich zu vernetzen. Eine Besonderheit wird 2013 das "Project: office for living" sein, das vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel auf 1200m2 im Rahmen des SaloneUfficio umgesetzt wird.

Auch Staunen ist mitunter angesagt

ISH Frankfurt - Weltleitmesse für Bad und Energie

Zur Weltleitmesse ISH in Frankfurt am Main vom 12. bis 16. März 2013 werden marktfähige Innovationen rund um die Themen Wasser und Energie erlebbar. Über 2.300 Aussteller aus 57 Ländern präsentieren auf einem ausgebuchten Messegelände zur weltgrößten Leistungsschau für Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien innovative Technologien und Lösungen sowie die neuesten Trends für nachhaltige, designorientierte Bäder und umweltfreundliche Gebäude. In allen Produktbereichen sind zur Weltleitmesse nationale und internationale Top-Marken vertreten.

Foto:Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Im Bereich ISH Water, der die Erlebniswelt Bad und die Welt der Installationstechnik umfasst, werden Akzente in Richtung Trinkwasseraufbereitung und generationenübergreifendes Bad gesetzt. Der weltgrößte Showroom zeigt die neuesten Design- Entwicklungen genauso wie moderne, auf heutige Bedürfnisse abgestimmte nachhaltige Technik und damit das gesamte Spektrum von High-Tech- und High-End-Design.

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Im Bereich ISH Energy mit der Gebäude- und Energietechnik, Erneuerbaren Energien sowie der Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik stehen effiziente Heizungssysteme und erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz und Behaglichkeit in der Raumlufttechnik im Vordergrund. Besucher bekommen das Gesamtspektrum innovativer Gebäudesystemtechnik zu sehen.

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Mit ihrem Angebot ist die ISH die weltweit wichtigste Leistungsschau der Branche. Sämtliche Markt- und Technologieführer aus dem In- und Ausland stellen zum Termin der ISH erstmals ihre Weltneuheiten vor. Die Messe Frankfurt rechnet mit über 200.000 Besuchern.


Energiesparmesse Wels wieder erfolgreich

Die Energiesparmesse hat erneut ihre Stellung als Österreichs bedeutendste Innovationsplattform des Landes für Bauen und Energie unter Beweis gestellt. 98.200 Besucher strömten nach Wels, um sich in Österreichs besucherstärksten und umfangreichsten Bau- und Energiefachmesse bei 923 Ausstellern aus 14 Nationen zu informieren. Besondere Anlaufpunkte waren der Messebereich für Photovoltaik und Österreichs größte Solarschau, aber auch LED-Beleuchtung, die neueste Heiztechnik, sparsame Haushaltsgeräte und Ideen für das eigene Badezimmer waren sehr gefragt.

„Aus der aktuellen Fachbesucherbefragung geht hervor, dass die Energiesparmesse für 89 Prozent der befragten Besucher die größte und bedeutendste Haustechnik Fachmesse in Österreich ist. 92,5 Prozent werden die Messe auch 2014 wieder besuchen und die Weiterempfehlungsrate liegt bei 98 Prozent. Damit können wir als Veranstalter sehr zufrieden sein“, blickt Messedirektor Mag. Robert Schneider auf zwei sehr erfolgreiche Fachbesuchertage mit einem Plus von rd. 1.600 Fachbesuchern zurück. Die Internationalität der Energiesparmesse wird nicht nur durch Aussteller aus 14 Nationen, sondern auch durch die zahlreichen Delegationen unterstrichen. Auch ein 20%iges Plus bei den Teilnehmerzahlen der parallel stattfindenden Konferenz World Sustainable Energy Days unterstreicht die Bedeutung von Wels als internationale Heimat des Energiesparens und der Energieeffizienz.

Die Informationsflut wurde durch Gewinnspiele aufgelockert

Besonders gut kam auch heuer wieder das Konzept der Trennung in Fachbesucher- und Publikumstage an. So wird man beiden Gruppen gerecht. Besonders stark war das Interesse am erneut gewachsenen Messebereich für Photovoltaik. Hier präsentierten sich über 50 Unternehmen, darunter 15 Erstaussteller. Auch die neuesten Trends und innovative Techniken der Solarthermie, präsentiert von rund 90 Ausstellern in Österreichs größter Solarschau, war einmal mehr ein Publikumsmagnet. Ein Messehighlight waren auch die zahlreichen Gewinnspiele. So wurden etwa Ziegel von Wienerberger für ein Einfamilienhaus, energieeffiziente Haushaltsgeräte, Fernseher, PCs und Bürogeräte sowie LED-Beleuchtung u.v.m. verlost. Die nächste Messe, übrigens das 30jährige Jubiläum, findet von 5. - 9. März 2014 statt, wobei die ersten beiden Tage wieder für die Fachbesucher reserviert sind.


Domizil Sonderschau
Auf der Wohnen + Interieur

Das Thema der heurigen Domizil-Sonderausstellung auf der Wiener Messe "Wohnen + Interieur" lautet "Variables Sitzen". Zu sehen gibt es eine Auswahl der besten Relaxsessel und der aufregendsten Verwandlungssofas. Vergleichen Sie selbst - bei dieser Schau haben Sie die Möglichkeit dazu.

Ghost von Gyform

Entspannung und Verwandlung sind zwei der großen Themen in der Welt des Wohnens, für die mehr als anderswo Möbel von hoher Qualität gefragt sind. Bei Relaxsesseln und Verwandlungssofas spielt aber vor allem die Vielfalt der unterschiedlichen Möglichkeiten des Sitzens und Liegens eine Rolle. So haben beide Möbel-Kategorien eines gemeinsam – die Multifunktionalität.

Idaho von Jori

Beim Domizil-Stand auf der Wiener Messe "Wohnen + Interieur", die vom 9. bis zum 17. März 2013 stattfindet, werden Produkte von Jori, Vitra, Straessle, Gyform und Varier zu sehen sein. Also auf zum Entspannungs- und Verwandlungstest.

Aaron von Strässle

Sicherheit für Daheim - Bauen & Energie 2013

Wie man Haus und Wohnung am besten vor Einbrechern schützt, zeigt die größte Baumesse Ostösterreichs, die „Bauen & Energie Wien“ von 21. bis 24. Februar 2013 in der Messe Wien. Neben Produkten und Dienstleistungen rund um Hausbau, Renovierung, Sanierung und Energiesparen der 600 heimischen und internationalen Aussteller sind auch jede Menge Unternehmen vertreten, die die neuesten Sicherheitslösungen für Zuhause vorstellen.

Auf der Beratungsinsel „Sicher Daheim“ etwa, in der Halle B der Messe Wien (Stand B0605), bieten Handwerker und Sicherheitsfachleute des Wiener Gewerbes und Handwerks produktneutrale Beratung und individuelle Lösungen für optimale Sicherheit Zuhause. Auch die Berufsgruppe der Berufsdetektive (Fachgruppe Wien der gewerblichen Dienstleister) steht bei dieser Beratungsinsel für professionelle Auskünfte zur Verfügung. Ebenfalls in der Halle B zu finden ist der VSÖ – der Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs (Stand B0711), der das Gesamtthema Sicherheit durch sein breites Angebot an Sicherheitsdienstleistungen abdeckt.

Beratung steht auch beim Thema Sicherheit im Vordergrund

Wer darüber nachdenkt, die Sicherheit der eigenen Wohnung oder des Eigenheimes zu verbessern und geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl setzen möchte, bekommt Unterstützung vom Land. Die Stadt Wien zum Beispiel vergibt im Rahmen der Wohnungsverbesserung Förderungen für den Einbau von einbruchshemmenden Wohnungseingangstüren. Das Land Niederösterreich fördert die Sicherheit des Zuhauses beim Einbau von mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen. Die Höhe des Zuschusses beträgt 30 % der anerkannten Investitionskosten. Und auch das Burgenland fördert den Einbau von Sicherheitstüren.

Einbruchsschutz im Praxistest

Die „Bauen & Energie Wien“ ist von Donnerstag bis Samstag (21. bis 23. Februar 2013) von 9:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag (24. Februar) von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.


Wohnideen für Individualisten

Von 9. bis 17. März 2013 macht die "Wohnen & Interieur", Österreichs größte Messe für aktuelle Wohntrends, Design, Accessoires, Home Entertainment und Garten, in der Messe Wien Lust aufs Möbelschauen und zum Auffrischen der eigenen vier Wände. Rund 500 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren alles, was zur individuellen Gestaltung des privaten Lebensraumes notwendig ist und vieles was möglich ist.

Copyright: Intercolor

Auf 55.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche lässt die Wohnen + Interieur jedes Jahr individuelle Wohnträume Wirklichkeit werden. Wie in den Jahren zuvor befinden sich in Halle A die Küchenhersteller, -ausstatter und Möbelstücke für jeden Wohnungsbereich. Zusätzlich präsentieren sich hier die kreativen Kunsthandwerker in der "UnikateWelt".

Copyright: Reed Exhibitions Messe Wien / Alex Schlacher

Das Angebot in Halle B reicht von Polstermöbel für behagliches Wohnen über das richtige Bett für den gesunden Schlaft bis hin zum Relaxen in der Wellnessoase Bad. Österreichisches Tischlerhandwerk, Gartendesign und eine breite Auswahl an Stiegen, Türen und Böden werden in der Halle C gezeigt. Ebenfalls in Halle C findet die Sonderausstellung "Design_Raum_Kunst" mit Fokus auf Prototypen zwischen Kunst und Design statt.

Copyright: Reed Ex/ Sonja Burtscher

Heuer zum ersten Mal bei der Wohnen + Interieur mit dabei ist die Sonderschau "Living.Trends.International", die die Messebesucher durch internationale Möbeltrends führt. Thematisch und räumlich hervorgehoben, präsentiert diese Schau sowohl trendige Designmöbel von Einzelproduzenten als auch ausgewählte Einzelstücke klassischer Produktionsunternehmen. Mehr zum Thema Designmöbel und Einrichtungen auf höchstem Niveau zeigen Aussteller in der Halle D sowie in einem Teilbereich der Halle C.


Die Bad-Trends 2013/14

Die ISH in Frankfurt am Main ist die weltgrößte Leistungsschau für innovative Bad-Designs, Wohnkomfort und umweltfreundliche Gebäudetechnik. Von 12. bis 16. März werden dieses Jahr jede Menge neuer Themen und Rahmenprogramme geboten. Dreh- und Angelpunkt wird die Ressourcenschonung sein, aber ohne dabei auf Komfort und Design verzichten zu müssen.

Quelle - Messe Frankfurt GmbH

Der Bereich ISH Water widmet sich dem Umgang mit der Ressource Wasser und setzt dabei Akzente in Richtung Trinkwasseraufbereitung und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird dies um die Themen generationenübergreifendes Bad sowie Komplettbad und den damit einhergehenden Trend zu ganzheitlichen Raumkonzepten, die das Bad innenarchitektonisch gliedern.

Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Der Bereich ISH Energy fokussiert die Themen „Effiziente Heizungssysteme und erneuerbare Energien“ sowie „Energieeffizienz und Behaglichkeit in der Raumlufttechnik“.

Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel

Inszeniert werden drei neue Badwelten, die einen Vorgeschmack auf die kommende Saison geben. So beschreibt der Trend „Busy Bathroom“ ein „geschäftiges“ Bad, das vor Leben vibriert. „Bathroom (R)Evolution“ charakterisiert einen Badezimmer-Typus für alle, die ein starkes Bedürfnis nach Komfort, Sicherheit, Individualisierung und Kontrolle haben. Der dritte Trend versteht das moderne Badezimmer als Inbegriff vom Rückzug in eine eigene, dem Alltag entrückte Welt. Als „Bathroom Bubble“ ist es die Antwort auf ein steigendes Bedürfnis nach Ruhe und Ausgleich.


Vienna Art Week 2012: Predicting Memories

Vom 19. bis 25. November 2012 treffen einander wieder Kunstinteressierte und Experten aus der internationalen Kunstwelt, um sich unter dem Leitthema „Predicting Memories“ über aktuelle Tendenzen und Entwicklungen in der Kunst und im Kunstdiskurs auszutauschen. Auch 2012 regen Wiener Kunstinstitutionen, Museen, zahlreiche Künstlerinitiativen sowie Sammler und privat initiierte Kunstinstitutionen, die zeitgenössische Kunst fördern, mit Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Künstlergesprächen, Ausstellungseröffnungen, Spezialführungen durch Sonderausstellungen, Installationen, Interventionen und Performances zur Auseinandersetzung an.

Ausstellungseröffnung VIENNA ART WEEK ''Predicting Memories'' MO, 19.11.2012, 18 h, Ehemaliges K. K. Telegrafenamt; Bild: Yao Jui-Chung, Longlive, 2011, © Yao Jui-Chung

Unter dem Titel Predicting Memories richtet die VIENNA ART WEEK 2012 – vom Dorotheum initiiert und vom Art Cluster Vienna konzipiert – ihren Fokus auf die künstlerischen, musealen und institutionellen Schnittstellen, an denen man sich mit Kunst als Gedächtnis- und Wissensspeicher befasst. Durch die Anwendung analoger und digitaler Medien lässt Kunst als Speichermedium heute überraschende, zukunftsweisende Aspekte historischer Zusammenhänge entdecken.

Führung durch die Porzellanmanufaktur und das Porzellanmuseum im Augarten, MI, 21.11.2012, 13 h, Anmeldung erforderlich: museum@augarten.at, © Alice Schnuer-Wala

Bereits zum zweiten Mal findet während der VIENNA ART WEEK 2012 das Vienna Gallery Weekend statt, heuer von Freitag den 23. November bis Sonntag, den 25. November 2012. Kuratoren führen im Rahmen von sieben verschiedenen Guided Gallery Tours durch ausgewählte Galerien.

Eröffnung der „Neuaufstellung der MAK-Schausammlung Wien 1900“, DI, 20.11.2012, 19 h, MAK, Bildsujet Koloman Moser, Schreibschrank für die Familie Waerndorfer, Wien, 1903/04, Ausführung: Wiener Werkstätte, © Gerald Zugmann/MAK

Neu im Programm ist der Open Studio Day. Am Samstag, den 24. November 2012 haben Kunstinteressierte von 12 bis 17 Uhr die seltene Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der zeitgenössischen Kunstproduktion zu werfen: Rund 70 Künstler und Künstlerinnen laden in ihre Ateliers ein. In einigen Studios finden zudem Open Talks, Gespräche mit renommierten Kuratorinnen und Kuratoren, statt.

Plakat: Design: Perndl+Co, Foto: Gastonmaq

 

 


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